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Mann, jagen geht doch nicht auf Bestellung. "Wenn das Schwarzwild nicht kommt trotz Kirrung" Na so was. wir haben überhaupt keine Kirrung und schießen trotzdem unsere Sauen, dafür sollte man allerdings das Revier und die Gewohnheiten des Schwarzwildes kennen. Wenn Rehwild und weiteres Wild da ist, hast Du ja Anblick und der Ansitz dürfte nicht langweilig werden... Wenn Dir aber Anblick nichts gibt, Denk über ein anderes Hobby nach...
 
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Moin, ich jammere nicht rum, sondern stelle nur die Mißstände fest! Wenn ich mich zig mal raussetze (auch Nächte durch!!!) und das SW nicht kommt trotz Kirrung usw. aber morgens das Rehwild da ist und man mehr als genug Möglichkeiten hat eines zu erlegen, aber erst die ,,Freigabe" nach 5Stk. SW kriegt, dann ist für mich Jagd keine Jagd mehr.
MfG.
Doch du jammerst rum! Sei doch froh, dass du jagen darfst. Was meinst du wie viele so ein Angebot annehmen würden? Ich bin mir sicher, dass 90 % der JJ sich Freuen würden eine Jagdmöglichkeit gefunden zu haben!
Der Pächter hat das Sagen. ICH habe mich nach IHM zu richten. Wenn mir das mit dem Pächter nicht passt muss ich mir halt ne andere Jagdmöglichkeit suchen!
Warum pachtest du Schlaumeier nicht einfach selber?! Kannst dann ja alles besser machen...
 
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Wenn ich mich zig mal raussetze (auch Nächte durch!!!Sorry, aber wenn dir das zu stressig ist denk über ein anderes "Hobby" nach... ) und das SW nicht kommt trotz Kirrung usw.
Sag mal was für eine Vorstellung von der Jagd hast du eigentlich? Wenn nix kommt hat man halt Pech gehabt!
Was meinst du wie viele Stunden ich für meine erste Sau gesessen habe? Über 50 Stunden... inklusive verpasstem Keiler... (OK einen Fuchs hab ich auch noch erlegt).Alles in der Nacht... auch im Winter bis 2,3 oder 4 Uhr in die Nacht hinein...
 
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Doch du jammerst rum! Sei doch froh, dass du jagen darfst. Was meinst du wie viele so ein Angebot annehmen würden? Ich bin mir sicher, dass 90 % der JJ sich Freuen würden eine Jagdmöglichkeit gefunden zu haben!
Der Pächter hat das Sagen. ICH habe mich nach IHM zu richten. Wenn mir das mit dem Pächter nicht passt muss ich mir halt ne andere Jagdmöglichkeit suchen!
Warum pachtest du Schlaumeier nicht einfach selber?! Kannst dann ja alles besser machen...
Würde ich sofort, aber kann ich mir nicht leisten!!! Und ich bin es auch langsam Leid bei den Herrn Pächtern BITTSTELLER ZU SEIN!!! Wenn das die hochgelobte deutsche Jagdkultur sein soll....na dann GUTE NACHT.
 
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Moin, ich jammere nicht rum, sondern stelle nur die Mißstände fest! Wenn ich mich zig mal raussetze (auch Nächte durch!!!) und das SW nicht kommt trotz Kirrung usw. aber morgens das Rehwild da ist und man mehr als genug Möglichkeiten hat eines zu erlegen, aber erst die ,,Freigabe" nach 5Stk. SW kriegt, dann ist für mich Jagd keine Jagd mehr.
MfG.
Wenn du jagen willst, was und wann du möchtest, dann musst du pachten oder einen Pirschbezirk vom Staat nehmen. Ansonsten spielst du nach den Regeln, die man dir vorgibt und wenn die dir nicht passen, musst du gehen. Ist ja jetzt keine Ehe...

Witzig finde ich, dass hier die am meisten gegen die böse Bogenjagd wettern, die ansonsten bei jeder waffenrechtlichen Einschränkung, die die Allgemeinheit der Nichtjäger vielleicht als sinnvoll erachtet, gleich "Untergang" schreien und die Unfreiheit in diesem Land beweinen...

<= Glashaus

Stein:


Dass es keinen Sinn macht, mit dem Bogen bei uns durch die freie Landschaft zu pirschen, dürfte jedem klar sein. Betrachtet man den Bogen aber als Werkzeug zur Erweiterung der gegenwärtigen Jagdmöglichkeiten, so bedeutet das im Ergebnis - verantwortungsbewussten Umgang vorausgesetzt - vielseitigere Möglichkeiten der Bejagung.

Geringere Hinterlandgefährdung könnte manche bis jetzt jagdlich brachliegende Fläche jagdlich nutzbar machen. Darüber hinaus kann durch fehlenden Schussknall keine Negativverknüpfung z.B. an der Kirrung entstehen.

Zu den "Kalibern":
Jagdlich nutzbar sind Bögen mit einem Zuggewicht ab etwa 45 Pfund. Die Pfeilspitze hat im jagdlichen Bereich zwischen 8mm und etwa 2,5 cm max. Breite. Diese wird über die Befiederung in Rotation versetzt. Vom Prinzip her ist das also nichts anderes als eine abgefeuerte Patrone. Der Pfeil ist aber deutlich langsamer, liefert bis etwa 300 km/h.

Jetzt könnte man natürlich schreien, dass das ja viel zu wenig Energie liefert, um vernünftig zu töten. Man muss hierbei allerdings bedenken, dass da keine 13 g mit dieser Geschwindigkeit unterwegs sind, sondern bei einem Broadhead je nach Zuggewicht des Bogens zwischen 30 und 60 g. Die Energieübertragung ist also, sofern eine jagdlich taugliche Entfernung gewählt wird (s. verantwortungsvoller Umgang) kein Problem.

Hier ein Video zur Verdeutlichung:


Ich würde es außerdem begrüßen, wenn Diskussionen im Allgemeinen mit etwas mehr persönlicher Distanz und weniger Emotionen geführt würden.
 
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Yumitori

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Würde ich sofort, aber kann ich mir nicht leisten!!! Und ich bin es auch langsam Leid bei den Herrn Pächtern BITTSTELLER ZU SEIN!!! Wenn das die hochgelobte deutsche Jagdkultur sein soll....na dann GUTE NACHT.
Zum Gruße,
ich kann mich ja täuschen - aber es war sogar im vielgelobten Sozialismus so, dass Ober nunmal Unter gestochen hat und noch sticht.
M i r fällt nichts aus meiner gedachten Krone, einmal "BITTE" zu sagen, eben so wenig tut mir ein "Dankeschön" weh - und d a s ist, so fürchte ich, das Grundproblem.
Als der erste Jungjäger bei meinem Vater (ich hatte damals gerade die Prüfung) "aufschlug", kam der erstens pünktlich, zweitens mit einem Blumenstrauß für die Hausherrin und zwei Flaschen Wein eine Woche vor der geplanten Jagd im väterlichen Revier bei uns zu Hause an.
Und genau s o habe ich es gehalten, als wir das Revier nicht mehr gepachtet hatten. Habe ein Jahr lang nur weibl. Wild und Füchse bejagt (SWgab es eher wenig) im zweiten Jahr Knopfböcke, die niemand zu kennen schien, angebracht und in den Folgejahren dann sowohl einen Jährling als auch einen mehrjährigen Bock frei gehabt. Und weil ich geduldig war, waren meine Böcke immer recht stark bis kapital.
Ist alles kein wirkliches Problem, wenn man wirklich tut, was man kann,
 
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Gegen Abfangen mit der kalten Waffe haben doch auch die Wenigsten was. Ich würde zumindest nicht mit der Kugel reinflaken, wenn die Hunde dran sind...
Ich weiß - jagdliche Ausnahmesituation. Aber ist die urbane Jagd das nicht auch?
Wer bezweifelt, dass eine Klinge im Leben zum schnellen Verlust des Selbigem führt?
Schaut Euch Jagdspitzen an und Ihr seht schon ein paar Gemeinsamkeiten, die führt ausreichend Wirkung sorgen...
 
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Zum Gruße,
ich kann mich ja täuschen - aber es war sogar im vielgelobten Sozialismus so, dass Ober nunmal Unter gestochen hat und noch sticht.
M i r fällt nichts aus meiner gedachten Krone, einmal "BITTE" zu sagen, eben so wenig tut mir ein "Dankeschön" weh - und d a s ist, so fürchte ich, das Grundproblem.
Als der erste Jungjäger bei meinem Vater (ich hatte damals gerade die Prüfung) "aufschlug", kam der erstens pünktlich, zweitens mit einem Blumenstrauß für die Hausherrin und zwei Flaschen Wein eine Woche vor der geplanten Jagd im väterlichen Revier bei uns zu Hause an.
Und genau s o habe ich es gehalten, als wir das Revier nicht mehr gepachtet hatten. Habe ein Jahr lang nur weibl. Wild und Füchse bejagt (SWgab es eher wenig) im zweiten Jahr Knopfböcke, die niemand zu kennen schien, angebracht und in den Folgejahren dann sowohl einen Jährling als auch einen mehrjährigen Bock frei gehabt. Und weil ich geduldig war, waren meine Böcke immer recht stark bis kapital.
Ist alles kein wirkliches Problem, wenn man wirklich tut, was man kann,
Was soll ich noch schreiben ??? Man wird bestraft, wenn man nichts erlegt. Aber Diana ist nicht jedem holt!!! der eine setzt sich ,,auf'm Misthaufen" & schiesst bis Mitternacht drei Schwarzkittel, der andere sitzt die ganze Nacht und sieht nicht mal einen.... du baust mit Kanzeln und Sitze, schneidest frei usw. Aber das zählt alles nichts wenn dir nix vor die Büchse läuft....ausser Rehwild, aber das hat man ja nicht frei:unsure:....so nun mach was draus...
MfG.
 
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Habe ich, nach dem 8 Ansitz lag dann die erste Sau für mich im neuen Revier, nach dem 9. die 2.! Vorher auch "nur" Sauen und Raubwild frei gehabt und es gefiel mir trotzdem gut
 
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Ich hab freie Büchse. Krieg aber keine Sauen, weil keine da sind. Beziehungsweise so blöd durchziehen, dass du wirklich Dusel brauchst, um überhaupt mal eine zu sehen, geschweige denn zu schießen... Hörst du mich deswegen klagen? Schieß ich halt mehr Füchse.
 
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Yumitori

Guest
Zum Gruße,
ich sage ja nicht, dass Du nichts tust - aber vielleicht nicht das Richtige ? Ich kann Dir nicht genau sagen, wie lange ich auf meinen ersten Knopfer angesessen habe, ich weiß aber, dass ich im ersten und zweiten Jahr meines Jägerlebens g a r keinen Bock frei hatte (Sauen hätte ich schießen dürfen, wie jeder von uns, die waren vor 1982 sehr selten bei uns und deshalb immer und für jeden frei).
M e i s t e n s klappt es dann, wenn man es n i c h t erzwingen will - und umgekehrt.
Schießen denn die Mitjäger Sauen am Band ?
Natürlich jagt man, um Beute zu machen - mehr als die Hälfte der jagdlichen Zeit verbringt man wohl mit dem Nachstellen und darin liegt - für mich - ja auch die Würze; in eigentlich jeder Minute im Revier kann man etwas über Wild und Natur lernen.
Ich gebe gerne zu, dass meine Passion nach so vielen Jahren nicht mehr gar so ungestüm ist, wie 1974, 2018 bspw. habe ich keinen "Trophäenträger" beim Schalenwild geschossen, mich auf schwache Kitze und Schmalrehe verlegt - weil weder der richtige Bock noch der richtige Keiler hat auftauchen wollen.
 
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welch grausame Schicksale hier:cool:
ich habe mein erstes Stück Schalenwild erst nach 2 Jugendjagdscheinen geschossen, als ich im Besitz des Ersten Jahresjagdscheins war, wie Grausam! Aber bis dahin hatte ich einige Hundert Tauben, Elstern, Krähen, Karnickel,Fuchs und Raubzeug erlegt und dabei gelernt. Ich bin immer noch dankbar dafür, dass ich damals diese Erfahrungen machen durfte. In jeder Stunde im Revier, bei jedem Ansitz und jedem Reviergang konnte ich beobachten und lernen.
 
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Auf meine erste Sau habe ich auch lange warten müssen. Aber dann - Diana lüftet manchmal ihr Röckchen - waren es gleich drei aus einem Anlauf. (y)

Durchhalten und nicht klagen!
 
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Was soll ich noch schreiben ??? Man wird bestraft, wenn man nichts erlegt. Aber Diana ist nicht jedem holt!!! der eine setzt sich ,,auf'm Misthaufen" & schiesst bis Mitternacht drei Schwarzkittel, der andere sitzt die ganze Nacht und sieht nicht mal einen.... du baust mit Kanzeln und Sitze, schneidest frei usw. Aber das zählt alles nichts wenn dir nix vor die Büchse läuft....ausser Rehwild, aber das hat man ja nicht frei:unsure:....so nun mach was draus...
MfG.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen.
Dann machst du irgendetwas gehörig falsch, auf jagdlicher, möglicherweise auch persönlicher Ebene (zumindest deiner Art hier zu schreiben nach).
 
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Was ist an der Auflage erstmal auf Sauen zu jagen so schlimm?

Ja es bedarf je nach Reviergegebenheiten etwas Engagement, Sitzfleisch und/oder Pirscherfahrung. Doch die Sauenjagd macht doch auch Freude, zu sehen, wie sich die Sauen verhalten etc. Je nach Jahreszeit waidwerkt man dazu noch auf Schneefüchse, versucht den Krähen beizukommen, stellt den Dachsen nach, man liesst Kameras aus, beobachtet das Wild und so weiter und sofort - man hat einfach eine gute Zeit bei all den schönen Erfahrungen in der Natur.

Klar ein Rehbock ist auch was feines, aber wenn ich diesen nicht frei habe, dann ist es doch nicht schlimm. Für meinen Fall kann ich gut auf das Gehörn verzichten - gibt es doch außerhalb von Gehörnen & Geweihen so viel schönes. Ein Glück!

OT off...
Sehr gute Einstellung, sehe ich genau so (y)
 
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