zwei gleichzeitig?

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1 Jan 2010
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#1
Ein Bekannter hat sich zwei Welpen zugelegt. Fragt nicht warum, ich weiß auch nicht was das soll...
Gleiche Rasse, gleiches Alter, gleiches Geschlecht.
Nun glaube ich dass ich bald gefragt werde wie man die beiden dazu bewegt auch zu kommen wenn man ruft. Das machen die nämlich nicht. Ich würde nun mit einem Hund üben, und dann mit dem anderen. Den beiden unabhängig voneinander Gehorsam beibringen. Später natürlich zusammen üben, aber ersten 2-3 Unterrichtsstunden pro Fach getrennt.
Ist das richtig? Oder lieber beide gleichzeitig? Gleichzeitig mit zwei Führern?
 
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#2
Premium Post, anlässlich des heutigen Datums.
Zitat:
Ist das richtig? Oder lieber beide gleichzeitig? Gleichzeitig mit zwei Führern? :bye:
Horrido
 
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#4
Hunde konsequent getrennt halten, vielleicht 1 Stunde am Tag gemeinsam spielen lassen die ersten vier - fünf Monate
Ausbildung auch getrennt, kostet halt etwas mehr Zeit, aber nicht die doppelte.
Wenn eine feste Führerbindung besteht, dann kann man es auch vieles gemeinsam machen.
Hab mal ein Geschwisterpaar DD in der Feldarbeit sehen dürfen, Assistent???, war echt ein Erlebnis.

Wir haben mal den Fehler gemacht, zwei junge Hunde zusammen zu lassen und auszubilden, war eine Katastrophe.
 
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#5
Habe zwei Geschwister auf Schweiß eingearbeitet und Brauchbarkeit abgelegt. Gleichzeitig. Ist sehr nervig. Vor allem weil man ständig umschalten muss weil jeder Hund anders gearbeitet werden musste. Und der Zeitaufwand ist schon größer, Fährten legen, standzeit, Futter auslegen zur Belohnung etc. Das interessante war, dass es bei der Prüfung, wenn gehorsam etc gefordert war, mit jedem Hund einzeln super klappte, obwohl es zusammen beim üben etc ätzend war.
Die Hunde werden mit allen anderen zusammen gehalten und das Gehorsamstraining lief im Alltag mit, Schweiß, schussfestigkeit etc hab ich zusammen, aber nacheinander gemacht. Feld- und wasserfächer kam nicht in frage.
Also abschließend würde ich das nicht mehr machen und lieber die Zeit die man hier mehr braucht in nen einzelnen Hund investieren.
 
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#6
Hunde konsequent getrennt halten, vielleicht 1 Stunde am Tag gemeinsam spielen lassen die ersten vier - fünf Monate
Ausbildung auch getrennt, kostet halt etwas mehr Zeit, aber nicht die doppelte.
Wenn eine feste Führerbindung besteht, dann kann man es auch vieles gemeinsam machen.
Hab mal ein Geschwisterpaar DD in der Feldarbeit sehen dürfen, Assistent???, war echt ein Erlebnis.

Wir haben mal den Fehler gemacht, zwei junge Hunde zusammen zu lassen und auszubilden, war eine Katastrophe.

hm, ein Vorschlage, der in seiner "Qualität" etwa der Sinnhaftigkeit der selbst geschafffenen Ausgangslage entspricht...
 
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17 Jul 2008
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#8
selber keine Ahnung haben, einen auf dicken Maxen machen, aber nichts aber auch gar nichts Wertvolles beitragen können.
Noch nicht einmal richtiges Deutsch beherrschen
FlWi
habb´ isch vergesse, hast Du gesprecht wahrscheinlich von deutsches drahthaariges Vorstehhund, die wo gemacht werd´, für auszuhalde deutsches Jägermann! und die wo nix leiden tun, wenn alleine in Swinger, wenn man glauben tut quatschiges homepage, drahthaaariges...

tut misch leid, mach weider alleine die swei Hund ganzes Dag!
 
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#9
habb´ isch vergesse, hast Du gesprecht wahrscheinlich von deutsches drahthaariges Vorstehhund, die wo gemacht werd´, für auszuhalde deutsches Jägermann! und die wo nix leiden tun, wenn alleine in Swinger, wenn man glauben tut quatschiges homepage, drahthaaariges...

tut misch leid, mach weider alleine die swei Hund ganzes Dag!
Na ja jetzt schreibst du wenigsten auf dem Niveau (nein, es ist keine Gesichtscreme) welches dem entspricht, was man von dir auch fachlich gewohnt ist.
Na los, Du größter Hundeausbilder aller Zeiten, kynologische Koryphäe, vor dem ein Rütter in den Staub sinkt und ein Cäsar Milan unter seiner mexikanischen Bräune erblast, wie hast Du denn zwei Welpen gleichzeitig ausgebildet.
Aber zwei Welpen waren dir sicher zu wenig, so vernehmen wir gern deine Weisheiten, wie man einen ganzen Wurf erfolgreich zu allen Prüfungen führt
 
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#10
Dierwes hat eigentlich das wesentliche genannt. Wirklich wichtig ist ein zumindest zeitweiliger Einzelunterricht. Sowohl um dem Hund das Verstehen zu erleichtern, als auch, um die Bindung an den Führer (haha) als Bezugsperson zu festigen.

Der Artgenosse wird für den Hund immer erster Ansprechpartner sein, egal wie lang man den wegsperrt. Wichtig ist, daß der junge Hund die richtig geilen Sachen zusammen mit dem Führer erlebt.

Im übrigen wünsch ich viel Spaß beim Flöhe hüten. :p
 
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#11
Ich habe zwei Welpen gleichzeitig ausgebildet und führe auch beide.

Von der Ausbildung her ist es natürlich mehr Aufwand. Manchmal macht der sich kaum bemerkbar, manchmal nervt der einen gewaltig. Vorteile bringt es manchmal, weil der eine Hund dem anderen nichts "schenken" will. Insofern habe ich die Ausbildung von zwei Hunden als fordernd, aber eher unproblematisch empfunden. Bei der Ausbildung habe ich immer beide Hunde dabei gehabt. Einer übt das Ablegen, der andere arbeitet. Geht alles.

Die Probleme tauchen nach meiner Erfahrung aber beim Führen auf. Erstens muss man genug Arbeit für zwei Hunde haben. Bei reinen Stöberhunden mag das gehen, bei Vollgebrauchshunden wird das schwieriger. Entweder man lässt einen zuhause oder man sitzt mit zwei Hunden z.B. im Blind auf Krähenjagd. Wird dann natürlich enger. Das größte Problem ist aber meiner Erfahrung nach, dass die beiden eine eingeschworene Jagdgemeinschaft bilden und eher aus der Hand gehen als ein Hund alleine.

Insofern ist die Frage, was der Bekannte mit zwei gleichaltrigen Hunden anstellen will. Wenn er nur abrichtet und die eh verkauft werden sollen, dürfte er keine Probleme haben. Du wirst es aber eh nicht mehr ändern können ;-)

Horrido!
 
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#12
Zitat von frankietester

Hunde konsequent getrennt halten, vielleicht 1 Stunde am Tag gemeinsam spielen lassen die ersten vier - fünf Monate
Ausbildung auch getrennt, kostet halt etwas mehr Zeit, aber nicht die doppelte.
Wenn eine feste Führerbindung besteht, dann kann man es auch vieles gemeinsam machen.
Hab mal ein Geschwisterpaar DD in der Feldarbeit sehen dürfen, Assistent???, war echt ein Erlebnis.

Wir haben mal den Fehler gemacht, zwei junge Hunde zusammen zu lassen und auszubilden, war eine Katastrophe.
Ich stimme Frankie vorbehaltlos zu, denn in den ersten Monaten sollen die jungen Hunden auf den Menschen generell und im speziellen auf den Führer und die Zusammenarbeit mit ihm geprägt werden. Das ist umso schwieriger, wenn 2 junge Hunde viel zusammen tumjachtern können und sich schnell genug sind. Die wenigsten Führer kriegen das hin, meist kommt ein junger Hund zu kurz, oftmals auch beide. Die jungen Hunde viel getrennt voneinander halten, im Auslauf nach Möglichkeit nur mit einem älteren Hund laufen lassen, nur getrennt arbeiten und viel getrennt spazieren oder ins Revier gehen! Ist zwar eine altsätzige Einstellung, mit der aber die deutschen Vorstehhunde, Stöberhund und Terrier sehr gut zurechtkommen!
 
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#13
Ich stimme Frankie vorbehaltlos zu, denn in den ersten Monaten sollen die jungen Hunden auf den Menschen generell und im speziellen auf den Führer und die Zusammenarbeit mit ihm geprägt werden. Das ist umso schwieriger, wenn 2 junge Hunde viel zusammen tumjachtern können und sich schnell genug sind. Die wenigsten Führer kriegen das hin, meist kommt ein junger Hund zu kurz, oftmals auch beide. Die jungen Hunde viel getrennt voneinander halten, im Auslauf nach Möglichkeit nur mit einem älteren Hund laufen lassen, nur getrennt arbeiten und viel getrennt spazieren oder ins Revier gehen! Ist zwar eine altsätzige Einstellung, mit der aber die deutschen Vorstehhunde, Stöberhund und Terrier sehr gut zurechtkommen!
1. Zugegeben, ich habe bislang weder einen Terrier noch einen Hühnerhund geführt, geschweige denn zwei Gleichaltrige davon. Mit Deinem Beitrag bekräftigst Du jedoch meine Entscheidung, dies auch fürderhin nicht zu tun! Darüber hinaus bestätigst Du vollumfänglich meine Vermutung aus #8: Es gibt wohl Rassen, die speziell dafür gezüchtet wurden, denjenigen toitschen Jägersmann ertragen zu können, an dem offensichtlich einige Jahre/Jahrzehnte (jagd)kynologischer Erkenntnisse wirkungslos vorübergezogen sind! Bitte nimm´ aber zumindest die Rassengruppe der Stöberhunde in diesem Zusammenhang da raus!

2. Einigkeit - und das hat hier auch noch keiner anders gesagt - besteht wohl einzig darin, dass die eigentliche Ausbildung der beiden Gleichaltrigen separat laufen muss; Einigkeit mag u.U. darüber hinaus darin bestehen, dass in aller Regel die Übernahme von zwei gleichaltrigen Welpen, möglicherweise auch noch Geschwistern, nur relativ wenige Vor- aber in jedem Fall jede Menge Nachteile und ein gehörig Maß an Mehraufwand und -belastung mit sich bringt.

3. Die "Theorie" dagegen, dass man, wenn man sich und den Welpen schon eine derartige Situation antut, diese auch noch weitgehend voneinander separiert, halte ich in 99% aller Fälle für vollkommen absurd (ich nehme dabei das von @TC erwähnte Geschäftsmodell der Hundeausbildung für Dritte in bestimmter Hinsicht aus, ebenso einen Teil der Meutehalter)! Absurd wenn ein oder mehrere andere/ältere Hund/e existieren, noch viel absurder aber, wenn dies nicht der Fall ist!
 
A

AnLe

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#14
1. Zugegeben, ich habe bislang weder einen Terrier noch einen Hühnerhund geführt, geschweige denn zwei Gleichaltrige davon. Mit Deinem Beitrag bekräftigst Du jedoch meine Entscheidung, dies auch fürderhin nicht zu tun! Darüber hinaus bestätigst Du vollumfänglich meine Vermutung aus #8: Es gibt wohl Rassen, die speziell dafür gezüchtet wurden, denjenigen toitschen Jägersmann ertragen zu können, an dem offensichtlich einige Jahre/Jahrzehnte (jagd)kynologischer Erkenntnisse wirkungslos vorübergezogen sind! Bitte nimm´ aber zumindest die Rassengruppe der Stöberhunde in diesem Zusammenhang da raus!

2. Einigkeit - und das hat hier auch noch keiner anders gesagt - besteht wohl einzig darin, dass die eigentliche Ausbildung der beiden Gleichaltrigen separat laufen muss; Einigkeit mag u.U. darüber hinaus darin bestehen, dass in aller Regel die Übernahme von zwei gleichaltrigen Welpen, möglicherweise auch noch Geschwistern, nur relativ wenige Vor- aber in jedem Fall jede Menge Nachteile und ein gehörig Maß an Mehraufwand und -belastung mit sich bringt.

3. Die "Theorie" dagegen, dass man, wenn man sich und den Welpen schon eine derartige Situation antut, diese auch noch weitgehend voneinander separiert, halte ich in 99% aller Fälle für vollkommen absurd (ich nehme dabei das von @TC erwähnte Geschäftsmodell der Hundeausbildung für Dritte in bestimmter Hinsicht aus, ebenso einen Teil der Meutehalter)! Absurd wenn ein oder mehrere andere/ältere Hund/e existieren, noch viel absurder aber, wenn dies nicht der Fall ist!
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