Jagdschein weg

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A

anonym

Guest
#2
Danach habe ich aufgehört zu lesen und mein Mittagessen ausgekotzt:

Der erfahrene Jäger entlud die Waffe, eine durchaus verbreitete, zu Jagdzwecken umgebaute Kriegswaffe, in Jägerkreisen 98er genannt. Die Patronen, die er aus dem Gewehr entlud, waren Kupferhohlspitzpatronen, die im Körper des angeschossenen Wildes explodieren.
 
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#3
Der erfahrene Jäger entlud die Waffe, eine durchaus verbreitete, zu Jagdzwecken umgebaute Kriegswaffe, in Jägerkreisen 98er genannt. Die Patronen, die er aus dem Gewehr entlud, waren Kupferhohlspitzpatronen, die im Körper des angeschossenen Wildes explodieren.
Geht doch nichts über hochwertigen Qualitätsjournalismus.

Was mich interessieren würde: Wie sind die dienstlichen Folgen dieser Entscheidung?
 
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#4
Wie ich schonmal an anderer Stelle schrieb. Die WBK und Jagdschein können weg sein, obwohl man strafrechtlich freigesprochen oder das Verfahren eingestellt worden ist. Die Verwaltungsbehörden haben selbst die Zuverlässigkeit zu prüfen. Behauptet die eine Seite dies, die andere jenes , und lässt sich der Sachverhalt nicht 100 % aufklären. Dann ist man strafrechtlich aus dem Schneider, die Behörde nimmt ob der dennoch möglichen Anhaltspunkte jedoch meist eine Unzuverlässigkeit an. Da muss der Anwalt schon aus allen Rohren feuern, um im Verwaltungsverfahren Zuverlässigkeit darzulegen. Dadurch kann quasi eine Entwaffnung durch die Hintertüre stattfinden, wenn man denunziert wird. Versuchen Jagdgegner ja auch hin und wieder.....
 
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#5
Danach habe ich aufgehört zu lesen und mein Mittagessen ausgekotzt:
ja, aber hat mit der Sache an sich ja nix zu tun.


Wenn,,,,ja wenn es so gewesen ist das die Waffe offen auf dem Rücksitz lag , ob geladen oder nicht, und es so einfach war die da rauszunehmen, ja dann ist die Pappe eben weg.
 
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#6
@ hajowa
Du magst den Kopf schütteln, aber wer sich so verhält, darf sich doch wohl nicht wundern.

Sorry, aber an Dämlichkeit nicht zu überbieten!
 
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anonym

Guest
#7
@ hajowa
Du magst den Kopf schütteln, aber wer sich so verhält, darf sich doch wohl nicht wundern.

Sorry, aber an Dämlichkeit nicht zu überbieten!
Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben; es hätte zig andere Möglichkeiten gegeben, dem Herrn FD ans Bein zu pinkeln, wenn sich die beiden offenbar nicht grün waren, ohne dass es zu solchen Folgen gekommen wäre. Das tut man einfach nicht, wie man es hier getan hat, fiele mir im Traum nicht ein, selbst wenn es sich um das größte Weid.loch im Umkreis handelte............
 
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#8
Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende Denunziant da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben; es hätte zig andere Möglichkeiten gegeben, dem Herrn FD ans Bein zu pinkeln, wenn sich die beiden offenbar nicht grün waren, ohne dass es zu solchen Folgen gekommen wäre. Das tut man einfach nicht, wie man es hier getan hat, fiele mir im Traum nicht ein, selbst wenn es sich um das größte Weid.loch im Umkreis handelte............
Kann ich nachvollziehen und sehe ich - positive Kenntnis vorausgesetzt - genauso, aber offensichtlich wusste er ja nicht, dass es ein Forstbeamter war und hat einen Wilderer vermutet.

Ich hatte ja geschrieben: "dämlich"! Wenn es so war wie Du vermutest und die beiden sich nicht grün sind, dann war das Verhalten des Forstlers in diesem Revier und das Verschaffen einer solchen Steilvorlage noch dämlicher.
 
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#9
Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende Denunziant da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben; es hätte zig andere Möglichkeiten gegeben, dem Herrn FD ans Bein zu pinkeln, wenn sich die beiden offenbar nicht grün waren, ohne dass es zu solchen Folgen gekommen wäre. Das tut man einfach nicht, wie man es hier getan hat, fiele mir im Traum nicht ein, selbst wenn es sich um das größte Weid.loch im Umkreis handelte............
WEN Die sich nicht " Grün" sind;
dann hat sich der FD aber mehr als Dähmlich verhalten !

Gegenfrage : was hätte der FD wohl getan wen er Fremde PKW mit offen Sichtlichen Waffen zugriffsbereit; ( das Futteral für die Plempe soll sich auch noch im Auto gefunden haben ??? ) auffindet.... würde er sich zu " Tatenlosigkeit" veranlast fühlen; oder entsprechen seiner Dienstlichen Vorgaben Handeln ?


Welches Schiksal hätte dann wohl den Besitzer der Waffe und PKW ereilt ?

Der eigentliche Skandal für mich ist das dem Berechtigten und Interesierten Jagdpächter; der im Falle von Wilderei sogar betroffener ist; über seinen Anwalt Akteneinsicht verweigert wurde. DANN hätte nähmlich mnoch nee Chance bestanden das die Anzeige zurücvk gezogen wird...

hätte dieeses aber nichts am Ergebnis geändert ( Jagdpappe und WBK weg ) versteher ich nicht warum plötzlich eine Hatz gegebn den Jagdpächter geführt wird.

..........

Wen das Haus brennt... wer ist Schuld ?
der der das brenende Streichholz ins Haus geworfen hat;
der der die Streichhölzer erfunden hat oder
der der dort ein Haus gebaut hat ?

oder bei Kindesmissbrauch durch unsere Kath. Kirchenvertreter... Schuld die Eltern weil die Kinder in die Welt gesetzt haben ?

TM
 
A

anonym

Guest
#10
Vermudlich hat der "Anzeigende" nicht gewußt um wen es sich handelt. Vielleicht gab es in seinem Revier bereits Vorfälle durch WIlderer. Wir wissen es nicht. Also aus Mangel an Sachkenntnis sollten wir den Jäger nicht verurteilen. Warum auch, wenn sich einer so dämlich wie der FD verhält .... geladene Waffe, offen im Fahrzeug .... d.h. er ist damit auch auf öffentlichen Straßen gefahren ... wie dumm muß man sein ... oder wie Selbstsicher, weil man FD ist.
 
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#11
Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende Denunziant da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben; es hätte zig andere Möglichkeiten gegeben, dem Herrn FD ans Bein zu pinkeln, wenn sich die beiden offenbar nicht grün waren, ohne dass es zu solchen Folgen gekommen wäre. Das tut man einfach nicht, wie man es hier getan hat, fiele mir im Traum nicht ein, selbst wenn es sich um das größte Weid.loch im Umkreis handelte............
:thumbup::thumbup:
 
A

anonym

Guest
#12
Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende Denunziant da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben ...
Was hat der Beklagte denn für einen Vorteil wenn der Andere den Schein auch abgeben müsste ???

Der Beklagte hat einen Fehler begangen und wird nun zur Rechenschaft gezogen. Ist völlig normal und richtig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
#13
servus

Wir wollen aber auch die andere Seite sehen. Was sich der jagende Denunziant da geleistet hat, bei Wahrunterstellung, ist der Gipfel an unwaidgerechtem und unkollegialem Verhalten, da könnte es ruhig mal einen Jagdscheinentzug auch bei dem geben; es hätte zig andere Möglichkeiten gegeben, dem Herrn FD ans Bein zu pinkeln, wenn sich die beiden offenbar nicht grün waren, ohne dass es zu solchen Folgen gekommen wäre. Das tut man einfach nicht, wie man es hier getan hat, fiele mir im Traum nicht ein, selbst wenn es sich um das größte Weid.loch im Umkreis handelte............
ich lasse mir das jetzt als Vollzitat auf der Zunge zergehen..

Du meinst also, wenn spielende Kinder an so ein Fahrzeug geraten, mit einer von aussen sichtbaren Waffe, die Türen öffnen (diese müssen ja unversperrt gewesen sein, sonst wäre niemand ohne eine Fahrzeugbeschädigung an die Waffe gelangt), die Waffe entwenden (Diebstahl) und sich mit der geladenen Waffe (egal ob gesichert oder nicht.. kann man dahingestellt lassen) ein schrecklicher Unfall beim damit Spielen, beim Entsichern der Waffe, ereignet...

Also Du meinst, so eine Art "Waffenaufbewahrung" sollte nicht angezeigt und dementsprechend geahndet werden?

Ein möglicherweise schwerverletztes, eventuell totes Kind .......

:evil:

An meinem PKW lassen sich die Türen auch per Fernbedienung abschließen. Aus vielen Gründen nutze ich dieses Service aber niemals !

Das Waffengesetz spricht sich da völlig unmissverständlich aus !
 
A

anonym

Guest
#14
hier steht noch ein wenig mehr:

http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/...Ulrich-Braun-widerspricht-den-Vorwuerfen.html

Irgendwie liest sich die Story des FAL ein wenig anders.
Und er hat einen Zeugen, der das anders beschreibt.
Irgendwie riecht das für mich nach "Story hinter der Story".

Was mich stutzig gemacht hat: "Er habe nach dem Autobesitzer gerufen und, als nichts passierte, die Waffe an sich genommen, entladen und am nächsten Tag auf der Polizeiwache in Schloß Holte-Stukenbrock (SHS), seinem Wohnsitz, abgegeben haben."

Also, wenn ich ein Auto mit Waffe in meinem Revier finde, rufe ich die Polizei oder aber ich bringe die Waffe sofort zur Polizei. Eine Nacht ein Waffe, von der ich nicht weiss, wem sie gehört in meinem Tresor zu lagern (angesichts unangekündigter Kontrollen) - wie blöd und unglaubwürdig kann man den sein?

Und ein Forstmann, der HRL ist: http://www.ljv-nrw.de/inhalt/kjs-lippe/unsere-hegeringe/teutoburger-wald/5_993.html (wenn es der gleiche ist)

Das sind eigentlich Forstleute, die noch Wald mit Wild im Blut haben ... von denen haben wir leider nicht mehr viele ...
 
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#15
Hier sind zwei Seiten: ganz klar, wenn der FD seine Waffen im unverschlossenen Wagen zurücklässt, ist das unachtsam von ihm un er verliert dadurch wie jeder andere auch seine Zuverlässigkeit.

Allerdings hat die Geschichte hinter dem Kläger mehr als nur ein Gschmäckle...
 
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