Laufprofile und Dralllängen

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#1
Da ja alle Dralllängen und Laufprofile etc auf Bleigeschosse ausgelegt sind... gibt es mittlerweile angepasste Optionen für vorrangige Nutzung von Bleifrei?

Viele aktuelle Geschosse sind ja erheblich länger als alte Blei Rundkopf.

Kupfergeschosse haben ja andere Anforderungen an die Stabilisierung als TM.
 
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#2
Manche Hersteller bieten m.W. was 'Spezielles' an, glaube Steyr z.B. hat ein besonderes Profil oder so.

Ansonsten liegt die Wahl der Dralllänge ja beim Hersteller. Ich habe 308 Win von 10' bis 14' - also von festem Standard würde uch nicht sprechen wollen.
 
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#4
Da ja alle Dralllängen und Laufprofile etc auf Bleigeschosse ausgelegt sind... gibt es mittlerweile angepasste Optionen für vorrangige Nutzung von Bleifrei?

Viele aktuelle Geschosse sind ja erheblich länger als alte Blei Rundkopf.

Kupfergeschosse haben ja andere Anforderungen an die Stabilisierung als TM.
Mir ist noch nicht aufgefallen dass das notwendig sein sollte.
Die Anforderungen an die Stabilisierung sind auch die Gleichen.
Wie du richtig schriebst ist der relevante Unterschied der, dass die bleifreien Murmeln länger sind als ihre konventionellen Vettern. Bei den ganz schweren bleifreien je Patrone kann es zu Problemen kommen, wenn der Drall zu lang ist. Nummer leichter nehmen. Fertig

Der Rest ist Marketing....

Es gibt ja auch keine Läufe für Kupfermäntel, Tombakmäntel, Flussstahlmäntel,.....

Es gibt ein paar andere Laufprofile, wie 5R oder eben der von Steyr, die mit dem einen oder anderen Vorteil beworben werden. Ob was dran ist wurde noch nicht wirklich bewiesen.
 
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#5
Werter Kingklops2-

Die Sache mit den Dralllängen funktioniert ja noch nicht einmal bei den Patronen mit
konventionellen Geschossen- wie soll das bei Kupferlingen werden?

Das prominenteste Beispiel ist wohl die .222Rem- wegen der DL für mich nicht ansatzweise
brauchbar.
Noch schlimmer: Die .22-250, die mit den Kupferlingen eine ganz vorzügliche Patrone
für die Hauptwildart Reh abgäbe.

Aber nichts da! Es wird fleißig mit DL1-356mm produziert, als ob die ganze Welt nur aus
Hörnchen-Artigen besteht.
Darum habe ich -um das Potential der Patrone nutzen zu können- von vorne herein
auf einen LW mit DL1-203mm gesetzt.
Und Voila- eine überrragende Rehpatrone!
Nur das BARNES LRX77gr bleibt mir verwehrt...

Naja, der nächste Lauf bekommt DL1-177,8mm/1-7".
Dann muß ich halt 15m/s opfern...
Dem Schöpfer sei Dank, daß mir das bei der Patrone so weh tut wie ein frisches Lüfterl.

Im Ernst: Wir werden auch von den Herstellern für dumm gehalten.
Wenn etwa SAKO einfach die Läufe von der .223Rem mit den Reiben der .22-250Rem
behandeln würde...
Aus den Händen würde man ihnen die 85er reißen!

Aber wenn die kein Geld verdienen wollen- ist ja nicht unser Problem, nicht wahr?

derTschud
 
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#6
Mein 98er hat einen LW-Lauf mit DL 14" und stabilisiert in 22-250 Geschosse bis 60 grs.
An anderer Stelle schon gepostet, was damit erlegt wurde.
Ohne SW und anderes HW im Revier gibt nicht viel besseres, vielleicht noch was gleiches.
Warum sollte ich einen kürzeren Drall haben wollen, wenn die Wirkung wie gewünscht ist und die Präzision bis 300m auch.
 

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#9
Geschossstabilisierung hat neben Drall und Laufbeschaffenheit natürlich auch etwas mit Geschossgeschwindigkeit zu tun. Daher verdaut eine 22-250 und auch die 5,6x57 im 14" Drall schwerere (längere) Geschosse oft etwas besser als die 222 Rem.
 
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#10
Geschossstabilisierung hat neben Drall und Laufbeschaffenheit natürlich auch etwas mit Geschossgeschwindigkeit zu tun. Daher verdaut eine 22-250 und auch die 5,6x57 im 14" Drall schwerere (längere) Geschosse oft etwas besser als die 222 Rem.
.., die Beiden gingen auch in der 5,6x50R, aber du hast vollkommen recht! (y)
Bei 45gr bleifrei war oft schon Ende im Gelände:rolleyes:
Da bist du mit der Bergara B14 HMR mit 9" natürlich gut dabei
 
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#14
Wo ihr grad dabei seid: was kostet denn so ein Lothar Walter Lauf in wunschkonfiguration ca.? Ist das noch wirtschaftlich ein durchschnittliches Standardsystem mit nem neuen Lauf zu versehen oder geht das in die Richtung „Spaß kostet“?
 
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#15
Zwischen Wunschkonfiguration und Standardausführung ist die Bandbreite beachtlich.
Bei Standard-System kommt es auf die Ausgangslage an:
Schaft, Abzug,Optik
 
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