ASP in Deutschland aktuell

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Es sollte bei gut abgesicherten Haltungsformen eine Ausnahme für berote Haustierrassen in Freilandhaltung geben. Die Gefahr durch Einschleppung ist in meinen augen deutlich geriger, als die Gefahr für die Gesellschaft, sollten diese wertvollen Gene und diese interessanten Haltungsformen verloren gehen.
 
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Der gesamte Kreis Görlitz ist jetzt Sperrzone II - inklusive meinem Revier.

"Die Jagd wird weiterhin stattfinden, aber auf die Aneignung von Schwarzwild sollte nach Risikoabschätzung weitestgehend verzichtet werden." (Schreiben des Landkreises vom 19.01.2022 an die Bürgermeister)

Damit sind wir jetzt auch offiziell bei der Bekämpfung angekommen, mit Jagd im eigentlichen Sinne hat das nichts mehr gemein.

Und die Perspektive ? Wie viele Jahre von jetzt an wird das so bleiben ? Es ist wirklich zum heulen ...
 
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20 Jun 2019
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Der gesamte Kreis Görlitz ist jetzt Sperrzone II - inklusive meinem Revier.

"Die Jagd wird weiterhin stattfinden, aber auf die Aneignung von Schwarzwild sollte nach Risikoabschätzung weitestgehend verzichtet werden." (Schreiben des Landkreises vom 19.01.2022 an die Bürgermeister)

Damit sind wir jetzt auch offiziell bei der Bekämpfung angekommen, mit Jagd im eigentlichen Sinne hat das nichts mehr gemein.

Und die Perspektive ? Wie viele Jahre von jetzt an wird das so bleiben ? Es ist wirklich zum heulen ...

dort steht "sollte" ... dass heißt nicht "darf nicht" oder "muß"
 
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20 Jun 2019
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Leider müssen wir akzeptieren, das die ASP in Deutschland angekommen ist ... und nicht mehr gehen wird.
Auch müssen wir akzeptieren, dass sich die ASP sukzessive ihren Weg Richtung Westen bahnen wird.
Das tut sie vom Balkan und Süd-Ost-Europa kommend schon seit vielen Jahren und hat sich nicht aufhalten lassen.
Schon gar nicht durch deutsche Zäune.

Einige von uns wird es früher treffen, einige werden noch Jahre in Frieden leben können.

Aber wir tun doch alles, damit die Seuche sich ausbreitet und logischer Menschenverstand setzt aus.
Simpelste Regeln werden missachtet.
Jäger aus Deutschland reisen in Infektionsgebiete nach Polen oder Süd-Ost-Europa, innerhalb Deutschlands wird zu Drückjagden nach Brandenburg und Sachsen gereist bzw. Jäger aus Brandenburg und Sachsen nehmen an Drückjagden in anderen Bundesländern teil.
Und dann wundert man sich über "Sprunginfektionen" über 100 km?

Wir sind schlichtweg INKOMPETENT mit dieser Situation umzugehen.

Und wenn wir Glück haben, werden die Konsequenzen in den betroffenen Gebieten sein:
Jagen auf Schwarzwild ja, aber Verwertung nur in der definierten Sperr- oder Beobachtungszone (EU-Vorschrift).
Dann heißt es Daumendrücken, dass du genügend Abnehmer im engsten Umkreis/Dorf hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Hm, könnte man da nicht einfach den Zaun weglassen? Das wäre letztlich der gleiche Effekt.
 
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