Grenzen der 6,5x55

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#1
Servus Forengemeinde,
momentan habe ich das Problem, dass ich, bedingt durch eine Schulter-OP, meine schwereren Waffen auf dem Ansitz sehr schlecht händeln kann. Umpositionieren und in Anschlag gehen ist echt eine Qual, wodurch mir gestern Abend auch mal wieder eine Rotte Sauen durch die Lappen ging. Bis ich mich zum Schuss einrichten konnte, war die Bühne wieder leer. Mit meiner Tikka komme ich von der Handhabung gut zurecht, es ist auch meine leichteste Waffe. Allerdings ist das Kaliber 6,5x55. Ich bin mir unsicher, wo die Grenzen hinsichtlich der Wildgröße sind. Ich verschieße handgeklöppelte Lapua Mega und 130gr Accubond. Beide Geschosse fliegen sehr präzise und sind mit ein paar Krümeln N560 auch flott unterwegs. Bisher habe ich mich damit auf Rehe, Raubwild und Frischlinge/geringe ÜL beschränkt. Wo seht Ihr nach oben hin die Grenzen? Bei den Schußdistanzen liege ich i.d.R. unter 100m.
 
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#4
Moin. Aus einer meiner "verbleit" schießenden Waffen, einer Sako in 6,5x55 ehemals das Lapua Mega 155gr. und nunmehr Nosler Accubond in 140gr verschossen. Die schwersten meiner damit gestreckten Stücke waren Überläufer / Sauen so bis etwa 70 Kilo Lebendgewicht. Ich kam mir nicht untermotorisiert vor und hätte auch auf stärkere Stücke den Finger krumm gemacht.
 
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#7
Servus Forengemeinde,
momentan habe ich das Problem, dass ich, bedingt durch eine Schulter-OP, meine schwereren Waffen auf dem Ansitz sehr schlecht händeln kann. Umpositionieren und in Anschlag gehen ist echt eine Qual, wodurch mir gestern Abend auch mal wieder eine Rotte Sauen durch die Lappen ging. Bis ich mich zum Schuss einrichten konnte, war die Bühne wieder leer. Mit meiner Tikka komme ich von der Handhabung gut zurecht, es ist auch meine leichteste Waffe. Allerdings ist das Kaliber 6,5x55. Ich bin mir unsicher, wo die Grenzen hinsichtlich der Wildgröße sind. Ich verschieße handgeklöppelte Lapua Mega und 130gr Accubond. Beide Geschosse fliegen sehr präzise und sind mit ein paar Krümeln N560 auch flott unterwegs. Bisher habe ich mich damit auf Rehe, Raubwild und Frischlinge/geringe ÜL beschränkt. Wo seht Ihr nach oben hin die Grenzen? Bei den Schußdistanzen liege ich i.d.R. unter 100m.
Mach Dir darüber keine weiteren Gedanken. Ich habe mit dem 156gr Lapua Mega aus der 6,5x55 sehr zufriedenstellend Raub Reh Rot Dam und Schwarzwild bis 80kg auf bis 140m erlegt.
Die kleine Schwedin tut was sie soll.
Viel Spass mit Deiner Wahl.
Lass hören wie es gelaufen ist.
 
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#10
Das hört sich alles sehr gut an. Danke für eure Erfahrungen. 👍 Vielleicht wird die 6,5 ja noch mein Mädchen für Alles.
 
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#11
Früher haben sie mich immer gewarnt, mit der 6,5x55 hat man bei dicken Schweinen keinen Ausschuss wenn man aufs Fahrwerk geht.
Da hatten sie nicht unrecht.
Macht aber nix, die Schweine wissen das nicht und liegen trotzdem.
Die 2- 2,5kJ sind schwer zu verdauen.
Bis an die hinteren Rippen kam ich bisher immer.
Selbst mit dem 120gn GMX klappt das recht gut.
 
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#12
Meine 6,5x55 hat die letzten Jahre über mit die meisten Schweinchen gestreckt. Einfach weil es meine Lieblingswaffe ist.

Schwerste war allerdings "nur" um die 70Kg.
Ich benutze Lapua Naturalis Farbikmunition bzw handgeladene FOX Classic.
Beide machen fix auf, nicht viel kaputt und die Stücke liegen nicht weit vom Anschuss entfernt.

Kann jetzt keinen großen Unterschied zu anderen Kalibern erkennen. Es gibt bei und aber auch kein wirklich schweres Schwarzwild. Meistens um die 40 Kg.
 
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#13
Den Elch als Vergleich her zu nehmen hallte ich eher für Suboptimal, der gilt ja eher als "weich".

Gibt ja genügend, die früher mit der 6,5*57R auf Sauen erfolgreich Waidwerkten, von daher geht das auch mit der Schwedin. Das war für mich genau der Grund, mir eine 6,5*55 zu holen. Zusammen mit dem 123grs Fox werde ich ab der Kombi 01.05. draussen sitzen. Hab mif das für dieses JJ vorgenommen.
 
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#14
Den Elch als Vergleich her zu nehmen hallte ich eher für Suboptimal, der gilt ja eher als "weich".

Gibt ja genügend, die früher mit der 6,5*57R auf Sauen erfolgreich Waidwerkten, von daher geht das auch mit der Schwedin. Das war für mich genau der Grund, mir eine 6,5*55 zu holen. Zusammen mit dem 123grs Fox werde ich ab der Kombi 01.05. draussen sitzen. Hab mif das für dieses JJ vorgenommen.
Ich auch! Seit ich dummerweise meinen Drilling Suhl in 6,5x57R, 16er Schrot, vor etlichen Jahren veräußert habe lauer ich auf einen Drilling mit 6,5x57R und wenn möglich mit 20er Schrot (muß nicht 20/76 sein).
 
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#15
Mein Jagdkollege erlegt alle seine Sauen mit der Heym SR 30 im Kaliber 6,5x55, obwohl er stärkere Kaliber im Schrank stehen hat. Ist seine Lieblingswaffe.
Erlegt zwischen 10 und 20 Sauen im Jahr mit dieser Waffe/Kaliber
 
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