Penetration vs. Aufpilzen bei. 45 ACP

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#1
Ist vielleicht schon breit erörtert worden... aber nicht von mir.

Unveränderliche Vorgaben:
45. ACP (bei mir P 220/1)
Vergleichbare Mündungsenergie.
Fangschuss schwereres SW auch unter ungünstigen Bedingungen - in der Regel Körpertreffer.

Auswahl z. B. FMJ 230 gr gegen das mittelharte XTP 200 oder 230 gr.
Welches Geschoss richtet unter Berücksichtigung von Aufpilzung und Eindringtiefe bei schweren Sauen mehr Schäden an bzw. hat durchschnittlich mehr Wirkung - und sollte geladen werden.
Oder etwa gemischt?

(Gel - Beschlüsse helfen mir nicht so richtig weiter, da sie u. a. eine dicke Schwarte/Schild nicht berücksichtigen)

Holt euch aber bitte erstmal Chips und Bier.

Ready for the rumble...
 
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#2
Ich persönlich halte nicht von Hollowpoint bei schweren Stücken.
Einfaches TM Flachkopf oder SemiWadcutter.
Was nützt ein Geschoss, daß auf der Einschußseite schnell aufmacht und dann dramatisch an Leistung verliert und nur mühsam die Lunge erreicht.
Das FMJ Ogival ist allerdings die schlechteste Variante.
 
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#3
Die 15vg-VM der .45 ACP ist von allen in Frage kommenden Patronen bei stärkerem Schalenwild die am wenigsten geeignete:
MANGELNDE PENETRATION.
.357-Waffen sind mir zu schwer und zu massig, ich nehme, wenns auf Sauen geht, nur meine WKII-Tokarev (Mod.33) mit Patronen 7,63Mauser-VM.
Schlägt bezüglich Knochenpenetration auch die 9mm Para um Längen.
Ich war in der glücklichen Lage, diverse Versuche an toten Schweinen durchführen zu können, nachdem ich die mangelhafte Wirkung der .45ACP-VM erlebt habe.
Tok TT 33 Re.jpg
 
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#4
Da gabs mal Test. Ich such mal. Speer Gold Dot waren optimale Kombination bezüglich Penetration und aufpilzen. Habe zwar Glock mit diesem Kaliber. Einmal Fangschuss auf SW. Benutze sonst lieber meine Büchse.
 
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#5
Hilft der Test: https://www.luckygunner.com/labs/self-defense-ammo-ballistic-tests/#45ACP

Würde aus dem Test die Speer Gold Dot Short Barrel 230 grs oder die gleich schwere Federal Tasctikal bonded nehmen. Und das dann als Dutch Load ins Magazin, wenn's nicht ein einfacher FS ist.

Was ich in der "Vor-HSP"- Zeit in meiner damaligen Glock 30 verwendete war das 250grs Blei-SWC von Speer. War auf Crimp- rille gesetzt und mit 5,4grs Unique angetrieben, musste damit aber nie Wild erlösen.

Grad wenn die Sau schon sauer ist, würde ich allerdings immer zu einer LW tendieren, wenn möglich.
 
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#6
Gar keine Frage, Wheelgunner, bevorzugt zur Sauenabwehr wird mein recht handlicher 98er in 8x57 oder 9,3x62 - aber im dichten Gebüsch, an der Brombeerhecke oder abends im Mais ist die Tokarev einfach weniger sperrig - und durchschlägt den Schädel sicher.
 
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#7
Gar keine Frage, Wheelgunner, bevorzugt zur Sauenabwehr wird mein recht handlicher 98er in 8x57 oder 9,3x62 - aber im dichten Gebüsch, an der Brombeerhecke oder abends im Mais ist die Tokarev einfach weniger sperrig - und durchschlägt den Schädel sicher.
oder eine 1895GLB(y)

Und klar gibt es Situationen da ist die LW leider zu unhandlich.
 
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#10
Was haben Wandersmann, Wheelgunner und Sanchos Panza an dem Satz:
"Unveränderliche Vorgaben:
45. ACP (bei mir P 220/1)"
nicht verstanden?
Und: An self-defense gegen Sauen dachte ich eher nicht. Der Artikel und die Daten dazu sind mir bekannt. Sie wurden aber an ballistischer Gelatine gewonnen.
Oder andersrum: Durchschlägt ein 230 gr VM eine 100 kg Sau wenigstens bis in die kontralaterale Seite?
Und wenn die es schon nicht schafft, warum sollte man dann ein aufpilzendes Geschoss nehmen, das dann weit vorher stecken bleibt?
(Ich hätte ja gern einen. 400 CorBon-Lauf.
Krieg ich hier aber nicht, ist also ebenfalls off topic)
 
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#13
@model 13
Könnte man nehmen, wenn des VM-Geschoșs sich in der Sau deformieren würde.
Tut es das?
Wenn nein, warum sollte das Penetrator-Geschoss tiefer wirken?
 
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#15
Ich habe die 230 grain EFMJ von Federal erfolgreich eingesetzt. Waren aber nur zwei mittlere Stücke. Halte ansonsten die VM 230grain für ganz gut.
 
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