9,3x62 Lauflänge 50 oder doch lieber 60 cm

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#1
Guten Tag zusammen,

ein Repetierer in 9,3x62 soll angeschafft werden,

es stellt sich die Frage der Lauflänge:

50 oder 60 cm?

wer weiss Rat ?


beste Grüsse
Marionso
 
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#3
Kannst Du das auch irgendwie begründen?

Ich meine schon mich "etwas" mit Waffen auszukennen, weiß aber auf so eine pauschale Frage nur eine Antwort: "Kommt darauf an ..."

Universal-, DJ- o. Ansitzwaffe?
Geschlossene Kanzeln mit rel. kleinen Fenstern?
Soll evtl. (in ein paar Jahren) ein SD o. eine Bremse montiert werden?
Wiederlader oder nicht?
...


WaiHei
 
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#4
Ich hatte eine 9,3x62 mit 50cm Lauf und habe sie wieder verkauft. Spektakuläres Mündungsfeuer. Donner und Rückstoß waren auch ordentlich.

Ich habe mir wieder eine Büchse im selben Kaliber mit 56,5cm Lauf gekauft: Mit den selben Patronen aus dem gleichen Päckchen kein Mündungsfeuer und deutlich angenehmer zu schießen.

Einflussgrößen auf den Rückstoß gibt es mehrere und man kann auch wiederladen...aber ich würde mir keine Büche mit so kurzem Lauf mehr kaufen. Ich komme auch mit den insgesamt 1,18cm Länge meiner 308 Matchbüchse gut zurecht.

Wie immer: Alles subjektiv, aber für mich wäre die Entscheidung klar: 60cm.
 
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#5
Kannst Du das auch irgendwie begründen?

Ich meine schon mich "etwas" mit Waffen auszukennen, weiß aber auf so eine pauschale Frage nur eine Antwort: "Kommt darauf an ..."

Universal-, DJ- o. Ansitzwaffe?
Geschlossene Kanzeln mit rel. kleinen Fenstern?
Soll evtl. (in ein paar Jahren) ein SD o. eine Bremse montiert werden?
Wiederlader oder nicht?
...


WaiHei
Zu 1, Egal für welchen der genannten Zwecke, 60 cm sind immer besser.
Zu 2, Entweder richtige Kanzeln bauen oder lernen zurecht zu kommen in der Schiesskiste.
Zu 3, Steht scheinbar im Augenblick nicht zur Debatte und im Zweifelsfall ist ein Lauf schneller gekürzt als drangeschweißt.
Zu 4, Völlig unwichtig.
Unterm Strich bleibt, eine Lauflänge von 60 cm bei Jagdwaffen ist optimal und läuft keinem Hype hinterher.
 
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#6
Ich hatte eine 9,3x62 mit 50cm Lauf und habe sie wieder verkauft. Spektakuläres Mündungsfeuer. Donner und Rückstoß waren auch ordentlich.
Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mit spektakulärem Mündungsfeuer - mit einer .308 mit 60cm-Lauf. :unbelievable:


Ich habe mir wieder eine Büchse im selben Kaliber mit 56,5cm Lauf gekauft: Mit den selben Patronen aus dem gleichen Päckchen kein Mündungsfeuer und deutlich angenehmer zu schießen.
Waren denn auch alle anderen Einflussfaktoren gleich?
Beleuchtung, eigene Verweildauer im Dunkeln (ohne zwischendurch Lampe, Feuerzeug usw. zu benutzen), ja sogar "die drei Bier" vom Vorabend, das Essen, Stress, ... können die Sehleistung/Blendungsempfindlichkeit beeinflussen.
Dazu kommen dann noch "Wunschdenken" und "trügerische Erinnerung" - beim Einen mehr, beim Anderen weniger.

Wirklichen Aufschluss würde da nur eine "Messung" unter identischen Bedingungen geben - z.B. Fotoapparat auf "B" und Mündungsfeuer vor Messhintergrund fotografieren.


WaiHei
 
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#7
@kuno
Schön, wenn man seiner Meinung so sicher ist, das etwas IMMER so ist.

Wenn Du uns Unwissende noch über die Gründe dafür aufklären könntest wären wir sehr dankbar.

Wenn DU irgendwo eingeladen bist wirst Du wahrscheinlich zuerst mal alle zu kleinen Kanzeln abreißen und neue bauen ...
Warum soll ich mir Verrenkungen angewöhnen, wenn ich in engen Kanzeln mit einem kürzeren Lauf viel einfacher zurecht komme?

Die pauschale Aussage "eine Lauflänge von 60 cm bei Jagdwaffen ist optimal" ist so Blödsinn!
Wie sollte das auch bei einer Kaliberauswahl von .22 l.r. bis .460 Weatherby Magnum zutreffen können?


BTW: Der Hype mit Stutzen (mit Lauflängen zwischen 45 und ca. 52 cm) ist viel älter, als der Ausdruck "Hype". :p


WaiHei
 
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#8
Wenn nur die beiden Optionen zur Auswahl stehen, dann 60 cm.

Ansonsten hat sich aus meiner Sicht eine Lauflänge von ca. 56 cm bei der 9,3x62 als sehr guter Kompromiss aus Führigkeit, Leistungsausnutzung und Nebenwirkungen herauskristallisiert.

Gruß,
Andy
 
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#9
ca. 56 cm bei der 9,3x62 als sehr guter Kompromiss aus Führigkeit, Leistungsausnutzung und Nebenwirkungen herauskristallisiert.
Empfinde bei meiner kürzlich angeschafften Bix mit 56cm Lauf wenig Handlingeinbußen, verglichern mit meiner kurzen. Mit 60cm habe ich auch eine und die nervt schon deutlich mit ihrer Länger. Dafür schießt sie sich aber von allen am einfachsten.
Wahrscheinlich spielt es auch irgendwie eine Rolle, wie man da sozialisiert wurde.
Als Kuno zu Jagen anfing war eine lange Visierlinie für die Präzision noch wichtig und das Schwarzpulver brauchte lange Läufe, um Leistung zu bringen.
 
A

anonym

Guest
#10
Ob 50, 55 oder 60cm - völlig egal! Wenn dich der längere Lauf nicht stört, dann nimm den längeren! Fertig.
 
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#12
Nimm ruhig 50cm! Meine Savage FC111 hat auch nicht mehr und von den 20m/s v0 weniger fällt das Wild immer noch um. Ist meine kleine, handliche Sauenbüchse und macht gerade im Busch einfach nur Spass.
 
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#13
Kürzerer Lauf= weniger Gewicht, wird lustiger bei 286 grains Labos, Präzision leidet weil dadurch Schützenbelastung größer, auch weil Knall und Vorfeldbeleuchtung heftiger wird.

All das nur, weil sie ein wenig handlicher wird.

Wenn es keine spezielle Waffe für die Dickung wird, würde ich zu etwas längerem neigen, egal bei welchem Kaliber.
Es schießt sich einfach einfacher.
 
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#14
Ich bin bekennender Verfechter kurzer Läufe.
Habe auch schon zwei meiner Büchsen von 60cm auf 50cm Lauf kürzen lassen.
Seit dem sind die Waffen handlicher und schiessen auch präzisier!
Bei 9,3x62 käme mir eh nichts mit längerem als 50cm Lauf ins Haus.
Beim passenden Kaliber, und da gehört die 9,3x62 eindeutig dazu, haben 50ck lange Läufe mehr Vorteile als 560cm lange Läufe. Geringere V0 und geringere E0 sind so gering und völlig vernachlässigter. Mehr Mündungsfeuer und lauterer Mündungsknall, sind mehr Stammtischtheorie und i.d.R. objektiv nicht feststellbar.

---
Tom
 
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#15
Mehr Mündungsfeuer und lauterer Mündungsknall, sind mehr Stammtischtheorie und i.d.R. objektiv nicht feststellbar.
Dein Glaube sei dir unbenommen.

Wenn die SR30 Keilerbüchse 30/06 einer Freundin losgeht ist aber so was von Stimmung im Bunker, gleiche Mun aus meiner 24" Wonderby deutlich weniger Vorfeldbeleuchtung und es knallt auch nicht ganz so heftig.
Das die SR mehr schiebt mag an der Schäftung liegen, es liegt auch am geringeren Gewicht.

Es mag sein daß man vieles davon mit angepasster Mun hinbekommt, nur warum?
 
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