Billige Messer brauchbar? aus Schnäppchenthread

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#32
Morakniv Companion. Ich weiß, ist in euren Augen auch nicht besser 😆
Doch klar. Das ist ein Messer was nicht versucht irgendwas zu sein was es nicht ist. Mit einer Klingende die absolut praktisch ist.
Ich habe 2 Moras im Gebrauch. Ein Robust und ein Bushcraft. Beide sind top.

Laut Produktseite ist es 420er Stahl. 440 wäre dann schon mehr als okay, dann wäre es vielleicht doch ein Schnäppchen.
 
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#33
Askari Produktseite meinst du ? Der Hersteller und die Verpackung behaupten 440, vermutlich ein Typo bei Jagd.de Klick mal auf den Link in meinem letzten Post 😀
 
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#35
Askari Produktseite meinst du ? Der Hersteller und die Verpackung behaupten 440, vermutlich ein Typo bei Jagd.de Klick mal auf den Link in meinem letzten Post 😀
Jap die meinte ich. Entgegen Cast Ansicht wäre 440 (bzw 440c) für mich schon mal ne feine Sache, sofern es denn stimmt. Klar Ist ja auch Hupe. Viel Spaß mit dem Messer. Mögest du es nie als Backup benötigen.
 
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#36
Wenn da nur 440 steht ich das nie 440 C sondern wenn 440A
Und selbst das bezweifle ich, wobei 420 oder 440 in der Preisklasse nichts sagen.
 
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#37
Ich schreib eigentlich nur was über Messer die ich selbst besitze. Hier also eher der Grund, warum ich das fragliche Messer nicht besitzen will.

Ich glaube wir dürfen unterstellen, dass das Messer aus China kommt. Wenn da 440 als Stahlsorte steht, unterstelle ich irgendwas zwischen 2CR13 und 7CR17. Macht einer der grössten Messerimporteure aus Solingen auch nicht anders. Überprüft ja eh keiner.

Das Problem ist ja auch nicht die Stahlsorte. Da bekommt man jede vorübergehend hinreichend scharf. Der erste Aspekt der mich zu einer negativen Beurteilung veranlasst, ist die Klingengeometrie. Die suggeriert eine Abfangwaffe. Die Abbildung schreit einem quasi schon entgegen "knochengierig!".

Aber auch damit kann man zurecht kommen. Für eine aussagekräftige Beurteilung der Brauchbarkeit müsste man allerdings entweder röntgen oder den Griff demontieren. Erst dann kann man wenigstens ansatzweise entscheiden ob man der vorliegenden Konstruktion vertraut. Bis dahin tue ich das nichtmal ansatzweise. (Vielleicht sollte man es als tactical CQC Einsatzmittel vermarkten?)

Mora/Hultafors sind im übrigen sehr brauchbare Messer. Für bestimmte Zwecke. Wer ein Mora (oder z.B. auch Fiskars) im Röntgenbild anschaut, weiss aber dass man das Messer nicht missbrauchen darf, weil man sich sonst der Gefahr aussetzt, einen Handchirurgen zu brauchen. Für Schneidaufgaben und wenn das Aussehen keine Rolle spielt, bieten die Mora jedenfalls ein spitzenmäßiges Preis-/Leistungsverhältnis. (Ich würde da übrigens immer zum C-Stahl greifen.)

Das Ka-Bar BK9 hab ich im Forum an anderer Stelle mal kurz besprochen. Amerikanischer Allerweltsstahl, full tang, brauchbare Geometrie bei 5mm Klingenstärke. Was wünscht man sich mehr? Als Abfangmesser jedenfalls brauchbarer und vertrauenswürdiger als irgendein Parforce Hatz-Watz-Batz.
 
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#38
ich hab ein paar bessere Messer. Da ich aber mit dem billigsten Mora klarkomme liegen die besseren im Schrank und ich nutze die billigen. In der Wildkammer habe ich Dick Messer. Sind auch nicht teuer, aber trotzdem gut.
Da ich Messerschärfen nicht gut kann und keine Lust drauf habe...besitze ich ein Schärftool womit ich die Dinger schnell und einfach scharf bekomme.
 
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#40
Der Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen - mit einer HobbySäge kann man schon ein paar Stunden arbeiten.

Mit einem Abfangmesser, was in einer einzigen Situation schnell tötend und für den Nutzer sicher sein muß, ist das schon etwas anderes !

Ich halte überhaupt nix von diesen ganzen Marlspiekern und Fightmessern, kurz und schmalklingig, die es da so gibt und als abfangtauglich bezeichnet werden.
Nehmt solche Dinger besser zum Zeltpflocklöcher bohren...!

Zum Glück, im Sinne des Tieres, werden die meisten Kunden solcher Spielzeuge niemals in entspr. Situation kommen...
Brauchbare Saufänger, ausreichend lang und 2-schneidig, gibt's bei Frank&Monika & Co ab 50€. Soviel Geld sollte man schon anlegen.

Gruß,

Mbogo
 
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#41
Nach durchlesen dieses Fadens hab' ich wieder Lust mir noch ein Messer zu bauen - obwohl ich immer das gleiche am Gürtel habe und alle anderen meist nur rumliegen........ meine Messer haben den Vorteil dass ich weiß was "drin" ist und dass sie stabil sind........ der Nachteil ist, dass es auch Arbeit ist eines zu bauen - aber mir gefällt das besser als kaufen.
Wenn ich mir z.B. eine Klinge aus D2 mache (ich baue nur full tang) und sie selber härte, dann weiß ich dass die Klinge "gut" ist ........ wenn ich eine Klinge/Messer aus D2 kaufen will und sicher sein will dass sie gut ist, dann muss ich auf die bekannten, renomierten Hersteller zurückgreifen und bezahle entsprechend viel.
Wenn ich ein "Schnäppchen - Messer" sehe überlege ich als erstes was da wohl "drin" ist und wie die Klinge in den Griff übergeht - wenn es nicht sichtbar ein full tang ist.

CD
 
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#42
Bei allem Minimalismus und Pragmatismus-- wie billig muss es denn sein um nicht noch billiger sein zu müssen...
Wenn es nur ein Abfangmesser sein soll--- das aber auch zu Aufbrechen und Revierarbeiten gebraucht werden kann-es gibt für 60,-/65,- Euro ein Muela Jabali mit 17cm Klinge(alt. 21cm)in der einfacheren Ausführung -und da hast Du etwas stabiles mit ordentlicher Verarbeitung das zumindest in Europa gebaut wurde und in meinen Augen ein gutes no nonsense Messer ist -so wie auch das Mora. Das erwähnte Kabar Original ist sicher auch ohne Full/Flatttang stabil genug -
Ich hab manchmal auch einen Hang zu Minimalismus und Billigundgut(in einem Wort:))ich habe einen Schrank voll Messer in etlichen Preislagen - etliche Moras-Moras sind ein Sonderfall der Variante Billig und gut, die bekanntermassen recht selten ist aber auch sehr viele die deutlich teurer ist-- bis zum Randall 1-7 das ich als Abfangmesser nehme.Also Billig und gut über mittelpreisig und gut bis teuer und gut -- kann man alles kaufen und Freude dran haben.
Wer kann auch sehr gerne "sehr teuer und sehr gut..."
Da ich seit über 50 Jahren mit meinem Messerfetisch lebe sind bestimmt über 6-700 und wahrscheinlich weit mehr Messer durch meine Hände gegangen und ich maße mir heute an, halbwegs passend über ein Messer urteilen zu können wenn ich es auf dem Bild sehe und die Daten dazu genannt kriege
Das oben gezeigte Messer gehört für mich in keine der genannten "und gut"Klassen.
 
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#43
Nach durchlesen dieses Fadens hab' ich wieder Lust mir noch ein Messer zu bauen - obwohl ich immer das gleiche am Gürtel habe und alle anderen meist nur rumliegen........ meine Messer haben den Vorteil dass ich weiß was "drin" ist und dass sie stabil sind........ der Nachteil ist, dass es auch Arbeit ist eines zu bauen - aber mir gefällt das besser als kaufen.
Wenn ich mir z.B. eine Klinge aus D2 mache (ich baue nur full tang) und sie selber härte, dann weiß ich dass die Klinge "gut" ist ........ wenn ich eine Klinge/Messer aus D2 kaufen will und sicher sein will dass sie gut ist, dann muss ich auf die bekannten, renomierten Hersteller zurückgreifen und bezahle entsprechend viel.
Wenn ich ein "Schnäppchen - Messer" sehe überlege ich als erstes was da wohl "drin" ist und wie die Klinge in den Griff übergeht - wenn es nicht sichtbar ein full tang ist.

CD

Kann ich dir nur Recht geben.......
12-15 Euro für nen Klingenrohling ( N-690 / Niolox) nochmal 5-6 Euro
für Micarta Griffschalen, 20 Euro für Kleinmaterial und härten, dann hast du was gescheites
in der Hand........

Gruß
2RECON
 
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