Fisch-Suchhund (kein Witz!) ausbilden?

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#1
Liebe Forengemeinde,

Der Umzug nach Norwegen hat große Veränderungen mit sich gebracht - auch für Popcorn, unsere PRT-Hündin: Jagdliche Kontakte werde ich erst aufbauen müssen, Sauen hat es nur vereinzelt und stattdessen wir viel auf Vögel gejagt (mit Vorstehern). Im Gegenzug komme ich viel mehr zum Angeln, es ist einfach überall Wasser! :love:
Popcorn ist natürlich immer dabei, auch wenn sie mir das Leben schwer macht mit ihrer übertriebenen Fisch-Passion. Ich arbeite sie derzeit im Gehorsam nochmal durch aber das soll hier nicht Thema sein.

Ich werde mir in Kürze ein Angelkajak kaufen (Bilder folgen im Norwegen-Thread) und habe bei der Auswahl auch auf genug Platz für den Hund geachtet. Im Spaß habe ich einem Bekannten gegenüber erwähnt, dass ich Popcorn zum Fisch-Spürhund ausbilden werde. Und jetzt stelle ich nach kurzer Recherche fest, dass zum Beispiel Heringe über Gase kommunizieren und in den USA Hunde sogar ausgebildet wurden um Forellenarten zu unterscheiden (!). (https://www.themeateater.com/conser...nt/the-dogs-that-track-trout-for-conservation)

Daher eine ganz ernst gemeinte Frage: Hat jemand schon mal versucht einen Hund als Gehilfen beim Angeln auszubilden und zwar zur Lokalisation von Fisch(schwärmen)?

Natürlich ist die Wassermenge an einem norwegischen Fjord viel größer als an einem Gebirgsbach aber dafür sind auch die Fischschwärme und ihre Biomasse größer... meint ihr, dass da an der Oberfläche genug Partikel ankommen damit ein Hund die riechen könnte?

Wie würdet ihr das angehen? Einfach den Hund beobachten, wenn sie Wind holt? Auf Fisch prägen muss ich sie nicht mehr, die findet sie genauso toll wie Reh und Sau, darüber kommen nur Fuchs und Katze :devilish: :evil:

:LOL: Ich weiß, dass das verrückt klingt und erwarte maximal 10-20% ernstgemeinte Beiträge :p. Falls jemand diesen Thread in 2022 oder später liest, holt ihn bitte hoch damit ich berichten kann.

Waidmanns- und Petriheil
Baffi2003
 
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#2
Daher eine ganz ernst gemeinte Frage: Hat jemand schon mal versucht einen Hund als Gehilfen beim Angeln auszubilden und zwar zur Lokalisation von Fisch(schwärmen)?
Da wurde vor kurzem mal was erfunden ... ich glaube das nannte sich Echolot.
Und einen Dorschschwarm in 80 m Tiefe orten schafft vielleicht noch ein Seehund.
 
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#3
Das arbeitet aber nur nach unten... der Hund würde auch die horizontale Distanz schaffen wenn es Wind hat.

Klar, den Heilbutt in 200m Tiefe meinte ich auch nicht wirklich. Was ist mit einem Makrelenschwarm von 10.000 Tieren an der Oberfläche? Oder 300 Pollacks in 10m Tiefe im Mittelwasser?

Hast du den verlinkten Artikel gelesen? Da unterscheiden Schäferhunde zwei verschiedene Forellenarten indem sie am Wasser schnuppern!! Mir ist die Fischart völlig wurst, solange sie essbar sind.
 
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#4
Makrelen an der Oberfläche siehst Du. Raubende Möwen ebenfalls. 300 Pollacks in 10 m Wassertiefe gibt es nicht.
Pollack bildet solche Schwärme nicht. Köhler sicherlich.
Heilbutt steht oft erstaunlich flach und raubt auch im Mittelwasser.
GPS und Echolot langt. Lerne die Unterwasserstruktur zu "lesen".
Ich habe in Norwegen schon alles erlebt. Wenn Du da neu bist starte mit Natürköder (Makrele,Hering, Köhler).
Der Fangerfolg wird nicht lange auf sich warten lassen.

In welcher Region lebst Du jetzt ?
 
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#5
Ich wohne in Oslo mit engen familiären Verbindungen nach Bergen.

Um ein Missverständnis zu vermeiden: Mich interessiert das aus Liebe zur Hundearbeit, wissenschaftlicher Neugier und aufgrund des Seltenheitswerts!

Ich habe bisher keine Probleme, Fische zu finden und zu fangen, selbst ohne Echolot. BRAUCHEN tue ich die Terroristin beim Angeln nicht aber sie ist eh dabei und könnte sich ja nützlich machen.

edit: Die Idee mit dem Seehund ist nicht übel, kennst du gute Züchter und was sagt der JGHV dazu? 🤪
 
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#6
Ich habe bisher keine Probleme, Fische zu finden und zu fangen, selbst ohne Echolot. BRAUCHEN tue ich die Terroristin beim Angeln nicht aber sie ist eh dabei und könnte sich ja nützlich machen.
OK. Dann weiss ich das einzuordnen. Aber selbst wenn ein Hund die Befähigung hätte wurde man ihn in Norwegen an Land lassen.....aus dem gleichen Grund warum man das Fischsignal im Echolot ausstellt.....

edit: Die Idee mit dem Seehund ist nicht übel, kennst du gute Züchter und was sagt der JGHV dazu? 🤪
Züchter brauchst Du nicht gibt bei Euch, Seehunde und Kegelrobben genug ( darauf schon gejagt ?).
Den JGHV müßte man mal fragen . Immerhin gehören ja dein PRT-Hündin und ein Seehund zur selben Unterart (Caniformia - kaum zu glauben).
 
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#7
Daher eine ganz ernst gemeinte Frage: Hat jemand schon mal versucht einen Hund als Gehilfen beim Angeln auszubilden und zwar zur Lokalisation von Fisch(schwärmen)?
Leider klares Nein!

Langjährige Erfahrung habe ich im "Pirschangeln" mit "Hilfe":ROFLMAO:o_O einer 3er Meute. Ganz klar ohne jeden praktischen Nutzwert bezüglich der Fischerei, im Gegenteil, oft waren Nerven wie Drahtseile gefordert. Aber auch etliche unvergessliche Momente für die Seele eines "Jägers&Sammlers" mit seinen Hunden durfte ich erleben.

Zuletzt war ich im Schwedisch/Norwegischen Grenzgebiet Rogen-Nationalpark paddeln&fischen. Ich meine mich erinnern zu können dass Leute im Canadier auch einen Labrador dabei hatten (schwedische Seite; Nationalpark-Regeln checken!). Das dürfte für dich ganz gut erreichbar sein und ist für deutsche Verhältnisse in jeder Hinsicht von einer anderen Welt...

Waidmannsheil, Petri Heil, Rüdemannsheil und Gruß
concolor
 
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#9
Hund an Land lassen kommt nicht in Frage, das ist ein „Immerdabeihund“ aber deswegen die Meere überfischen werde ich nicht, da mache ich mir wenig Sorgen.

Mir geht es wie concolor, die schönen Momente mit dem Hund sind den Aufwand wert!

Gejagt habe ich bisher nur Schneehühner.

@CarpeDiem Glaub mir, auf Fisch heiß machen brauch ich sie nimmer o_O:ROFLMAO:
 
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#11
Meine Idee:

Gefangenen Fisch in Ufernähe, unterwasser anbinden, so daß er 5-10 cm unter der Wasseroberfläche "schwimmt", den hund den Fisch suchen lassen.
wenn es klappt , die Tiefe nachundnach vergössern.

2 Fragen von mir :

- Schwimmt der Hund?
- ( kein Schwez ) taucht der Hund?
 
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#14
Liebe Forengemeinde,

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Popcorn ist natürlich immer dabei, auch wenn sie mir das Leben schwer macht mit ihrer übertriebenen Fisch-Passion. Ich arbeite sie derzeit im Gehorsam nochmal durch aber das soll hier nicht Thema sein.

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Daher eine ganz ernst gemeinte Frage: Hat jemand schon mal versucht einen Hund als Gehilfen beim Angeln auszubilden und zwar zur Lokalisation von Fisch(schwärmen)?

Natürlich ist die Wassermenge an einem norwegischen Fjord viel größer als an einem Gebirgsbach aber dafür sind auch die Fischschwärme und ihre Biomasse größer... meint ihr, dass da an der Oberfläche genug Partikel ankommen damit ein Hund die riechen könnte?

Wie würdet ihr das angehen? Einfach den Hund beobachten, wenn sie Wind holt? Auf Fisch prägen muss ich sie nicht mehr, die findet sie genauso toll wie Reh und Sau, darüber kommen nur Fuchs und Katze :devilish: :evil:

:LOL: Ich weiß, dass das verrückt klingt und erwarte maximal 10-20% ernstgemeinte Beiträge :p. Falls jemand diesen Thread in 2022 oder später liest, holt ihn bitte hoch damit ich berichten kann.

Waidmanns- und Petriheil
Baffi2003
Mein Drahthaar ist auf Hecht spezialisiert, und taucht,faengt und apportiert problemlos.Allerdings nur bis ca. 2 Meter Tiefe
 

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