Jagdliche Prüfungen = Sport?

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Mir fällt zu Anthas verzweifelter Argumentation dieser Spruch ein:



Pudlich hats ja nochmals gut auf den Punkt gebracht. Wir werden hier nichts mehr ändern können.

Es ist so, als ob man einem Veganer über die Würzmarinade eines Stielkoteletts vom Damwild diskutieren wollen würde.

Er wird seinen Weg gehen und sein Hund zwangsweise mit ihm...for good or bad. Es gibt schlimmeres...
 
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Hallo Pudlich,

ich habe Deine Beiträge immer sehr aufmerksam und gerne gelesen. Und so auch den da.
Auf der anderen Seite sollte man auch die Kirche mal im Dorf lassen. Es wird immer Unterschiede geben und Leute, die 120 Nachsuchen p.a. machen, sind mit ihren Hunden anders drauf, als die mit 15, 20 oder 30.

Trotzdem habe ich aber eine Entscheidung getroffen und die habe ich mir auch gut überlegt.
In meinem ganzen Leben habe ich Leute, die mir ständig was madig machen wollten, immer zum Teufel gehauen. Denen fahr ich übers Maul, die werden abserviert. In meinem Umfeld akzeptiere ich blos Menschen, die mich weiterbringen. Das werde ich auf meine alten Tage nicht ändern. Wir können gerne darüber reden, warum Futterschleppen schlecht sein sollen, weshalb ich Deiner Meinung nach nicht mit dem Fährtenschuh arbeiten sollte und noch über vieles fachliche mehr. Über meine Entscheidung diskutieren wir nicht. Außer Diskussion steht auch, ob m e i n Hund ein gutes Leben außerhalb seiner eigentlichen Betstimmung haben wird, weil das hier niemand beurteilen kann. Du musst mir bitte auch nicht sagen, ob ich irgendwann mal mit dem Rüden klar komme oder nicht, denn wenn´s Probleme gibt, dann werden die gelöst, aber nicht im Jagdforum und den Hund abgeben wegen Überforderung werde ich sicher auch nicht müssen, außer ich werd krank oder sterbe. Ein BGS ist vielseitig einsetzbar und seinen Ursprung hat er auch nicht in den großen Jagden des Ostens sondern im Gebirge. Wer da behauptet, ein BGS braucht 50 oder 100 Nachsuchen, damit er artgerecht eingesetzt wird, ist ein Affe und soll sich mit Leuten unterhalten die den BGS heut noch im Gebirge führen, sich mal Gedanken machen zu wieviel Nachsuchen es durchschnittlich pro 1000 ha in den Gebirgsjagden überhaupt kommt im Vergleich zu den Jagden oder besser saisonalen Bewegungsjagden aufm flachen Land (wo die heute hohen Nachsuchenzahlen der Profis überwiegend ihren Ursprung haben). Und dann vielleicht mal den Klugscheißermodus ein bisserl runter fahren, bevor er über BGS schulmeistert.

Mein Lieber ich habe mit mehreren BGS-Züchtern bzw. Führern gesprochen. was die Sozialverträglichkeit der Hunde in der familie bzw. unter menschen anbelangt. Deshalb sage ich, Du interpretierst mich falsch und Deine Aussage "Ansprüche bezüglich ihrer Stellung - auch innerhalb der sie umgebenden Menschen" sehe ich als relativ an, weil erstens die Natur des einzelnen Hunde und zweitens der Umgang des Führers mit dem Hund eine zentrale Rolle spielen. Ich lass das deshalb gern auf mich rankommen und ggf. hol ich mir professionellen Rat außerhalb des Internets, wenn es gibt Probläme.

Alles in allem kann man nach vielen Seiten blabla hier super sehen, was eigentlich "typisch deutsch" ist. :D:D
 
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... wobei der Zuchtverband / Züchter wissen sollte, dass man von dem Gespann (ohne beiden zu nahe treten zu wollen) fachlich nicht übermäßig viel erwarten darf.
Mir als Züchter waren solche Infos immer wichtig.
 
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Mir fällt zu Anthas verzweifelter Argumentation dieser Spruch ein:
....

Er wird seinen Weg gehen und sein Hund zwangsweise mit ihm...for good or bad. Es gibt schlimmeres...
Im letzten Satz hast Du Deine bisher vernünftigsten Worte gesprochen. Ich werde meinen Weg mit dem Hunderl gehen und das ohne Internet-Klugscheißer. Ach Gott, wo wer ich hingekommen hätt ich ständig auf die gehört, die alles im vornherein schon besser wussten ....
 
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Also keine konkrete Aussage/Erfahrung. Hörensagen?
Ich diskutiere gerne auf Augenhöhe, hinlegen werde ich mich nicht! Damit ist das hier erledigt für mich...
Bist Du begriffsstutzig? Erwartest Du, dass in einem öffentlichen Forum Namen genannt werden?
Bei der Antwort "überregionale Erfahrungen" interpretierst Du "Hörensagen"?
 
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... wobei der Zuchtverband / Züchter wissen sollte, dass man von dem Gespann (ohne beiden zu nahe treten zu wollen) fachlich nicht übermäßig viel erwarten darf.
Mir als Züchter waren solche Infos immer wichtig.
Als Züchter bekämst Du auch alle Infos, über das was ich mache und wie und ob man es vielleicht anders macht usw. usf.. Auch regelmäßige Infos über den leistungsstand. Würdest Du mich aber so angehen, wie hier in Deinem Forumsbeitrag, bekämst Du NIX von mir. ;)
 
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Hallo Pudlich,

ich habe Deine Beiträge immer sehr aufmerksam und gerne gelesen. Und so auch den da.

Danke
Auf der anderen Seite sollte man auch die Kirche mal im Dorf lassen. Es wird immer Unterschiede geben und Leute, die 120 Nachsuchen p.a. machen, sind mit ihren Hunden anders drauf, als die mit 15, 20 oder 30.

Wobei die mit den 120 die erfahreneren und höher qualifizierten, die mit 15 oder 20 aber nicht die abqualifizierten sind. Das ist wertfrei zu sehen.

Trotzdem habe ich aber eine Entscheidung getroffen und die habe ich mir auch gut überlegt.

Davon bin ich immer ausgegangen. Was aber nicht heißen soll, dass du alle Aspekte gesehen und gewürdigt hast. Gerade als ambitionierter Schweißhundführer kann ein wenig Demut ausgesprochen hilfreich sein.


In meinem ganzen Leben habe ich Leute, die mir ständig was madig machen wollten, immer zum Teufel gehauen. Denen fahr ich übers Maul, die werden abserviert. In meinem Umfeld akzeptiere ich blos Menschen, die mich weiterbringen. Das werde ich auf meine alten Tage nicht ändern.

Hast du keine Angst, mit dieser Einstellung irgendwann ziemlich einsam oder nur von Schleimscheixxern umgeben zu sein?

Etwas madig machen oder fachlich fundiert Kritik austeilen, auch wenn die schmerzhaft ist, sollte man unterscheiden können. Die meisten Hundeführer haben eines gemeinsam, ihnen liegt der Erfolg jeden, nicht nur des eigenen, Hundes am Herzen und erst danach die "Verzeihung" Befindlichkeit des Eigentümers. Eigentlich ehrt sie das, wenn mans zu Ende denkt.
Ich erinnere mich an eine VGP, wo meine erste Hündin brutal "abkackte". Heute weiß ich, dass ich sie völlig übertrainiert hatte und ihr Versagen erklärlich war, damals war ich es irgendwann sowas von leid, daß mir raus rutschte: Ich erschlag den Köter noch mal. Ein Richter, der das gehört hatte, meinte ganz teilnahmsvoll: Da hast du aber auch Recht. Die muss irgend ein Volltrottel ausgebildet haben.

Wir können gerne darüber reden, warum Futterschleppen schlecht sein sollen, weshalb ich Deiner Meinung nach nicht mit dem Fährtenschuh arbeiten sollte und noch über vieles fachliche mehr.

Um Gottes Willen, Fährtenschuh ist genau richtig, wenn man genug frische Schalen an Land bekommt und vermeidet, dass der Hund die Fährte des Chefs arbeitet. Deswegen immer mal wieder andere treten lassen.

Über meine Entscheidung diskutieren wir nicht.

Doch, das tun wir, ob dir das nun gefällt oder nicht. Du bist schließlich kein Einzelfall und ich bin sicher nicht der einzige, der die Kombination Anthas & BGS etwas kritisch sieht. Niemand darf dir einen Vorwurf daraus machen, dass du dir diesen und keinen anderen oder überhaupt einen Hund angeschafft hast, das ist, wie du völlig richtig siehst, deine ureigene Entscheidung. Aber ich sags dir jetzt mal mit der mir eigenen Offenheit und als Züchter von JagdGEBRAUCHShunden: Wäre ich Züchter deines Hundes und wüsste nichts von dir ausser dem, was ich hier bisher gelesen habe - glaube mir, ich würde Himmel und Hölle bemühen, um den Hund zurück zu bekommen.

Außer Diskussion steht auch, ob m e i n Hund ein gutes Leben außerhalb seiner eigentlichen Betstimmung haben wird, weil das hier niemand beurteilen kann. Du musst mir bitte auch nicht sagen, ob ich irgendwann mal mit dem Rüden klar komme oder nicht,

Tu ich auch nicht, empfehle dir aber, es einfach als nicht unmöglich im Hinterkopf zu behalten. Ich habe selbst schon Hunde und auch Pferde gehabt, wo die Chemie nicht stimmte. Die sind dann meistens woanders besser unter gebracht.

denn wenn´s Probleme gibt, dann werden die gelöst, aber nicht im Jagdforum und den Hund abgeben wegen Überforderung werde ich sicher auch nicht müssen, außer ich werd krank oder sterbe. Ein BGS ist vielseitig einsetzbar und seinen Ursprung hat er auch nicht in den großen Jagden des Ostens sondern im Gebirge. Wer da behauptet, ein BGS braucht 50 oder 100 Nachsuchen, damit er artgerecht eingesetzt wird, ist ein Affe und soll sich mit Leuten unterhalten die den BGS heut noch im Gebirge führen, sich mal Gedanken machen zu wieviel Nachsuchen es durchschnittlich pro 1000 ha in den Gebirgsjagden überhaupt kommt im Vergleich zu den Jagden oder besser saisonalen Bewegungsjagden aufm flachen Land (wo die heute hohen Nachsuchenzahlen der Profis überwiegend ihren Ursprung haben).

Schweißhunde wurden zur Schweißarbeit gezüchtet und das ist das, was sie am liebsten tun. Insofern bedeutet artgerecht => je öfter, je besser. Das aber wieder bedeutet, je erfahrener je öfter. Und deshalb sollten unerfahrene Hunde möglichst oft ins Geschirr, wobei sie nach meiner Einschätzung erst wirklich gut werden, wenn sie ein paar Jahre lang jenseits der 100 p.a. waren (alle gesamt, nicht nur schwere mit Hetze).
Während meiner Studienzeit habe ich auch ein paar Mal im Gebirge nachgesucht; natürlich sind da die Anforderungen ungleich höher und die Hunde brauchen nicht nur auch mal einen Tag länger, um sich zu erholen, sie lernen auch schneller. Letztendlich war das ja ausschlaggebend für die Entstehung des BGS; leichter, schneller und als "jagender" Hund einsetzbar und nicht nur - HS - Führer weghören - sture Fährtenjunkies.

Und du hast natürlich Recht - wenns mit der Nachsucherei nix wird, gibt es anderes, womit man den Hund auslasten kann - die Arbeit, mit den Johannitern z.B. oder dem Technischen Hilfswerk im Bereich mantrailing ist, wenn sie ernsthaft und u.U. sogar auch mal mit Auslandseinsätzen z.B. in Erdbebengebieten verbunden ist, noch weit höher zu bewerten als die Schweißarbeit. Die "Irren" springen ja sogar samt Hund am Fallschirm ab, um Verschüttete zu suchen .
Allerdings muß man dann auch die Einsicht haben, dass die Schweißarbeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht das Richtige und Erhoffte war.

Und dann vielleicht mal den Klugscheißermodus ein bisserl runter fahren, bevor er über BGS schulmeistert.

Mein Lieber ich habe mit mehreren BGS-Züchtern bzw. Führern gesprochen. was die Sozialverträglichkeit der Hunde in der familie bzw. unter menschen anbelangt. Deshalb sage ich, Du interpretierst mich falsch und Deine Aussage "Ansprüche bezüglich ihrer Stellung - auch innerhalb der sie umgebenden Menschen" sehe ich als relativ an, weil erstens die Natur des einzelnen Hunde und zweitens der Umgang des Führers mit dem Hund eine zentrale Rolle spielen. Ich lass das deshalb gern auf mich rankommen und ggf. hol ich mir professionellen Rat außerhalb des Internets, wenn es gibt Probläme.

Das "zweitens" sehe ich anders und habe ich mehrfach anders erlebt. Da habe ich vielleicht doch ein wenig mehr Erfahrung. Aber vermutlich bleibts dir ja erspart, wenn du vernünftig genug bist, deinen Hund nicht ohne Notwendigkeit zu sehr auf zu bauen.

Mehr habe ich mit meinem Beitrag diesbezüglich nicht erreichen wollen.

Alles in allem kann man nach vielen Seiten blabla hier super sehen, was eigentlich "typisch deutsch" ist. :D:D

Bitte aufklappen, hab mal wieder rein geschmiert
 
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Als Züchter bekämst Du auch alle Infos, über das was ich mache und wie und ob man es vielleicht anders macht usw. usf.. Auch regelmäßige Infos über den leistungsstand. Würdest Du mich aber so angehen, wie hier in Deinem Forumsbeitrag, bekämst Du NIX von mir. ;)
Mimose! Weichei!

Ich bin absolut schaumgebremst. Wenn du da schon zeichnest, solltest du nicht in der Nähe sein, wenn ich in Fahrt komme.....

:p:p:p
 
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Und du hast natürlich Recht - wenns mit der Nachsucherei nix wird, gibt es anderes, womit man den Hund auslasten kann - die Arbeit, mit den Johannitern z.B. oder dem Technischen Hilfswerk im Bereich mantrailing ist, wenn sie ernsthaft und u.U. sogar auch mal mit Auslandseinsätzen z.B. in Erdbebengebieten verbunden ist, noch weit höher zu bewerten als die Schweißarbeit.
Professionell wird das nix mehr, wenn der Hund erstmal jagdlich angefixt ist. Außerdem gehört da insbesondere für den Führer erheblich mehr dazu, als dem Hund nachzulaufen. Vor allem Zeit und Engagement, was er ja für Nachsuchen schon nicht hat.

Als Hobby natürlich jederzeit.
 
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Aber vermutlich bleibts dir ja erspart, wenn du vernünftig genug bist, deinen Hund nicht ohne Notwendigkeit zu sehr auf zu bauen.
Ich bezweifle, daß er sich darunter etwas vorstellen kann. In ein oder zwei Jahren vllt. Vllt auch erst in drei Jahren. Ich wollt es auch nicht glauben, aber es gibt Schweißhunde, die lassen den Führer nicht ans Stück...waren alle mal knuddelige Welpen und jedermanns Freund....

Vom Spagat zwischen Gehorsam und Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Führer hat ihm anscheinend auch noch niemand erzählt. Das ist alles eine riesige Baustelle und ich finde Deine Geduld bewundernswert.
 
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Professionell wird das nix mehr, wenn der Hund erstmal jagdlich angefixt ist. Außerdem gehört da vor allem für den Führer erheblich mehr dazu, als dem Hund nachzulaufen. Vor allem Zeit und Engagement, was er ja für Nachsuchen schon nicht hat.

Als Hobby natürlich jederzeit.
Mit einem BGS, einem Sabueso und einem DD, alle drei jagdlich geführt, aber nicht mehr brauchbar, hab ich es anders erlebt, die fanden trailing richtig gut.

Was im hier diskutierten Fall von Vorteil wäre:
Als Schweißhundführer ist man Einzelkämpfer, sowohl in der Ausbildung wie im Ernstfall.
Das ist man in der Rettungshundestaffel aber nicht, das ist Teamarbeit und diejenigen, die für die Hundeausbildung verantwortllich sind, haben es in den meisten Fällen wirklich drauf.
Da könnte er also von profitieren.
 
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Mit einem BGS, einem Sabueso und einem DD, alle drei jagdlich geführt, aber nicht mehr brauchbar, hab ich es anders erlebt, die fanden trailing richtig gut.
Daß der Hund MT gut findet, bezweifel ich nicht, aber ob er die Zuverlässigkeit, die im ernstfall erforderlich ist, zeigen kann, hab ich Zweifel. Kommt wahrscheinlich sehr darauf an, wie weit der jagdliche Erfahrungshorizont vorher gediehen ist. Würstelschleppe ist was anderes als Hatz.
Aber wie gesagt, entscheidend ist am Ende die Situation des Führers.
 
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Doch mein lieber Pudlich. Ich habe alle Aspekte gesehen und gewürdigt. Wer aber Entscheidungen trifft, der gewichtet Aspekte persönlich.

In dem Moment, wo du eine Entscheidung triffst, bist du alleine und einsam. Natürlich ist man da ganze Leben von Schleimsch.... umgeben. Wenn Du Kinder zu versorgen hast, ein Haus abzuzahlen und nicht gerade die elitärste Ausbildung, wirst Du Dir überlegen, ob Du mich anpinkelst oder wie Du mich kritisierst wenn ich Macht über Dich habe. Geht eine entscheidung gut und kommt Erfolg, hast die Schleimer um Dich rum. Hast du einen Sch... entschieden, bist du einsam.

Den Unterschied zw. fundierter Kritik und Madigmacherei kann ich sehrwohl erkennen.
Mir braucht nur im Klugscheißermodus niemand zu kommen und wenn ich einmal sage, dass ich eine HP nur unter den und den Umständen gehe, dann ist das so und nicht zu diskutieren.
Man muss das nicht akzeptieren, aber es steht niemandem zu, mir Dinge zu unterstellen die aus der Luft gegriffen sind nur weil gerade diese Meinung nicht genehm ist im vehrten Elitehundeführerlager.

Jeder Hundeführer sollte sich um seinen eigenen Kram kümmern und dann als Ratgeber im Sinne der Sache neutral zur Verfügung stehen, wenn er gefragt wird. Drüber raus haben ihm anderer Leute angelegenheiten nicht ungefragt am Herzen zu liegen. Auch diese Herrschaften brauchen sich ncht einbilden, die Welt retten zu können. Das konnte vor ihnen niemand und nach ihnen auch nicht. Mit Konfrontation, Klugscheißerei und Sarkasmus bzw. Arroganz wird man nix erreichen.

Na was hast Du denn gedacht, was ich in den Fährtenschuh klemme? Würstl? Frische Sachen brauchst auch nicht. Beim WIldbrethändler holt man sich von Sauen und Rotwild was man braucht und friert es ein, wenn man nicht selber viel genug schießt. Irgendwo ein Problem damit?

Du hast eben das, was Du bisher von mir hier gelesen hast falsch gelesen und so interpretiert, wie es Dein Elfenbeinturm erlaubt. Das haben alle hier so gemacht, die man eigentlich ernst nehmen könnte. Dann kamen die Unterstellungen, Sarkasmus und ich habs ordentlich befeuert, weil man Klugscheißer am Besten an der langen Leine laufen lässt ....

Sag mir konkret was falsch ist und wir reden drüber.

Ich bin bisher noch auf keinen BGS-Führer gekommen, der seinen Hund abgegeben hätte weil er mit ihm nicht mehr klar gekommen ist. Und auch bei mir wird das nicht der Fall sein. Und ob der Hund woanders besser untergebracht wäre, ist keine Debatte wert, weil die Wenigsten "Eliteführer" sind. Wenn Du solche Maßstäbe anlegst, dann solltest Du das auch in anderen Lebensbereichen tun und Dir überlegen, ob Du in Deinem Beruf auch zur "Elite" gehörst oder nicht doch den Arsch im Vergleich zu Deinen Vorgesetzten etwas weiter unten trägst. Erfüllst Du das auch woanders, akezptiere ich Deinen Eliteansatz. Ansonsten bitte Gusche nicht zu voll nehmen, denn ich muss mich bei nix und niemandem dafür rechtfertigen dass ich einen BGS führen will.

Mir ist völlig neu, dass SHe zur Schweißarbeit gezüchtet wurden. Bisher war ich der Meinung, dass es ein Begleithund für alternde Jäger sein sollte. Gut, dass wir mal darüber geredet haben.
Ich bestell mir jetzt aber gleich die Sauenhose und Schweißriemen. Ich hab nämlich erst die Kassettenleine von Schwiegermutters verstorbenem Lumpi.

Wenn Du unter einem richtig guten SH einen verstehst, der jenseits der 100 Einsätze p. a. sind,
dann sag doch bitte den Funktionären im deutschen VH bzw. KBGS, dass Du allen Mitgliedern den Hund wieder wegnimmst, die deutlich drunter sind. Bitte mit Deinem vollen Namen und wir schauen mal, wieviele Freunde Du dann noch hast. Und noch mal die provokante Frage, ob Du in der Forsthierarchie auch so weit oben stehst oder die elitären Ansprüche nur bei Deinem Hobby gelten?

Sollte ich in ein paar Jahren zu der Einsicht kommen, dass die Schweißarbeit für mich nicht das richtige und erhoffte war, wie Du so schön sagst, dann bin ich der erste der mit diesem Eingeständnis nicht das geringste Problem hat. Findet der Hund dann einen Menschen, hat sich die Zucht auch schon gelohnt. Das muss noch nicht mal im Ausland sein. Aber mein lieber Pudlich, soweit sind wir noch lange nicht und deshalb müsste man darüber hier auch nciht klugscheißern......

Und bitte schreibe nicht immer in den Text sondern zitiere anständig. Ein alter Mann wie ich tut sich schwer damit. Ich bin ja schon froh, wenn ich meine tägliche Würstlschleppe hinbekomme und mein BGS ordentlich auf dem Bett sitzt, nachdem ich ihm den Hintern geputzt habe.

Es grüßt Dich herzlich
Anthas
 
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3 Aug 2013
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Bist Du begriffsstutzig? Erwartest Du, dass in einem öffentlichen Forum Namen genannt werden?
Bei der Antwort "überregionale Erfahrungen" interpretierst Du "Hörensagen"?
Ein sachlicher und nicht persönlicher Austausch scheint dir fremd zu sein. Als Erstlingsführer dieser Rasse von überregionalen Erfahrungen zu reden, scheint mir schon etwas ambitioniert. Aber bitte, diskutier ruhig auf diesem Niveau (nein ich meine keine Tagescreme) weiter. Ich werde mich daran nicht mehr beteiligen.

PS: ich habe keine Klarnamen gefordert, das kann man auch anders unterlegen. Letztlich ist und bleibt es pauschaler Populismus...
 
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