Norma Vulkan 30-06 Fluchtstrecke

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Gelöschtes Mitglied 23148

Guest
#1
Servus zusammen,

habe jetzt mit der Munition 2 Kitze, 2 Böcke, 3 Sauen geschossen und 4 Füchse.
Lediglich die Füchse hat es alle an den Platz gebannt, bei den restlichen Stücken hatte ich trotz perfektem Blattschuss immer Nachsuchen zwischen 15 und 100m. Bisher habe ich immer gehört dass das Vulkan so "umwerfend" ist. Liegt das bei mir am Treffersitz (habe bisher nie Hochblatt sondern normale Höhe geschossen) oder sollte ich mal die Munition wechseln? Die Rehe haben einen ziemlich großen Ausschuss und trotzdem laufen sie immer noch. Dafür sulzt die Vulkan aber fast gar nicht das ist gut.

Mich nervt das ein wenig, da ich selber keinen Hund habe und der Hund von meinem Jagdherrn noch in Ausbildung ist. Das Suchen hat sich gestern Nacht auch wieder ewig gezogen.

Wie sind eure Erfahrung und habt ihr optional einen guten Tipp, welche Munition vll. etwas mehr Mannstoppwirkung hat? Oder sind das aktuell noch zu wenig Abschüsse für eine Aussage?

VG
 
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#2
Nicht werfen!! Sondern in die Waffe stecken und schießen.;)

Im Ernst, die Vulkan hat bei mir dahingehend nie Probleme gemacht. Rehe wurden zwar großzügig geteilt, aber gelaufen ist damit keines mehr, schon garnicht bei Blattschuß.

Die Wirkung (Schaden) ist ja ähnlich, also Treffersitz? Vielleicht sollten wir zwischen Blatt und Kammer differenzieren.

CdB
 
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#3
Servus zusammen,

habe jetzt mit der Munition 2 Kitze, 2 Böcke, 3 Sauen geschossen und 4 Füchse.
Lediglich die Füchse hat es alle an den Platz gebannt, bei den restlichen Stücken hatte ich trotz perfektem Blattschuss immer Nachsuchen zwischen 15 und 100m. Bisher habe ich immer gehört dass das Vulkan so "umwerfend" ist. Liegt das bei mir am Treffersitz (habe bisher nie Hochblatt sondern normale Höhe geschossen) oder sollte ich mal die Munition wechseln? Die Rehe haben einen ziemlich großen Ausschuss und trotzdem laufen sie immer noch. Dafür sulzt die Vulkan aber fast gar nicht das ist gut.

Mich nervt das ein wenig, da ich selber keinen Hund habe und der Hund von meinem Jagdherrn noch in Ausbildung ist. Das Suchen hat sich gestern Nacht auch wieder ewig gezogen.

Wie sind eure Erfahrung und habt ihr optional einen guten Tipp, welche Munition vll. etwas mehr Mannstoppwirkung hat? Oder sind das aktuell noch zu wenig Abschüsse für eine Aussage?

VG
Ich bin ein Freund der Teilzerleger. Die RWS Evo Green oder seit neustem die Geco Zero. Ich habe mit der Geco Zero noch nicht viel gestreckt 4 Rehe. Die lagen aber alle im Knall. Haltepunkt war unterhalb der WS kurz hinterm Blatt. Die WS wies immer Beschädigungen auf, die Lunge war stark zerstört das Herz in der Regel noch ganz und sehr viel Blut in der Kammer (Aortentreffer?!?). Das Blatt auf der Ausschussseite war oft kaputt.
Lauf ist 52cm lang und ist ne 308.
Distanz 30-60m
 
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#6
Hab die Vulkan ebenfalls verschossen . Allerdings im Kaliber 7x64 , aber das nimmt sich ja nicht viel mit 30.06 . Meine bescheidene Erfahrung mit der Vulkan war durchgehend positiv , was die fluchtstrecke angeht . Die Entwertung war da manches mal ziemlich arg . Höchste fluchtstrecke war ein Frischling auf der DJ den ich leider nur weich getroffen habe . Der ist allerdings auch nur 50 Meter gegangen . Der Rest lag immer im unmittelbaren Umkreis des Anschusses oder sofort im Feuer .
 
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Gelöschtes Mitglied 23148

Guest
#7
Also die meisten Schüsse waren knapp hinters Blatt.
DIe Sau gestern hab ich voll aufs Blatt erwischt und ist noch fast 100 m gelaufen. Hatte ca 60-70 kg.
Wenn es dunkel ist kann ich aber ehrlich gesagt schlecht sagen "ich schieß jetzt Hochblatt". Da is es einfach zu finster.
 
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#8
Wenn es dunkel ist kann ich aber ehrlich gesagt schlecht sagen "ich schieß jetzt Hochblatt". Da is es einfach zu finster.

Ähmmmm, wenn ich das nicht sagen kann, dann lass ich den Finger gerade.
Einfach mal so auf den schwarzen Klumpen schiessen geht mal gar nicht!
Und genau so hört sich das für mich an.
 
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#9
Wie weit hast du denn geschossen ? Also für eine relativ starke Sau der 70 kg klasse finde ich jetzt 100 Meter als noch vertretbar , wenn nicht gerade voll die blattschaufel getroffen wurde .
 
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Gelöschtes Mitglied 23148

Guest
#10
Gleich mal wieder was unterstellen ist natürlich super.
Natürlich hab ich die Konturen noch erkannt, aber es gibt mir mehr Sicherheit wenn ich auf Wildkörper Mitte anhalte weil ich etwas mehr Toleranz hab. Eine Sau bleibt auch nicht stehen, zumindest unsere in Bayern nicht.

war knapp 100 m weg. Bisher hatte die leichteste 55 Kilo, vll lags auch bisher dran dass die eher recht massiv waren.
Die Blattschaufel wars in dem fall nicht, war dahinter.
 
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#11
Gleich mal wieder was unterstellen ist natürlich super.
Natürlich hab ich die Konturen noch erkannt, aber es gibt mir mehr Sicherheit wenn ich auf Wildkörper Mitte anhalte weil ich etwas mehr Toleranz hab. Eine Sau bleibt auch nicht stehen, zumindest unsere in Bayern nicht.

war knapp 100 m weg. Bisher hatte die leichteste 55 Kilo, vll lags auch bisher dran dass die eher recht massiv waren.
Die Blattschaufel wars in dem fall nicht, war dahinter.
Also Bewegungsapparat noch in Takt , da halte ich 100 Meter totflucht noch für normal . Wenn dir das zu viel ist , probiere mal einen teilzerleger , wie rudolph schon sagte .
 
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#12
Gleich mal wieder was unterstellen ist natürlich super.
Natürlich hab ich die Konturen noch erkannt
Das war keine Unterstellung!
Das war erstmal nur eine Vermutung von mir, da es sich so anhörte für mich.

Und mit deinem zweiten Satz hast du meine Vermutung bestätigt!
Nur Kontur erkennen heißt bei uns: "Den schwarzen Klumpen habe ich noch erkannt!"
Danke!

Wie hast du denn auf 100 m noch bei den Bedingungen noch GENAU erkennen können was es war?
Und damit meine ich nicht den Unterschied zwischen RW, Rehwilld und SW !?
 
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#13
Habe früher mal etliche Jahre das Vulkan in der 3006 geführt und war damit zufrieden , weite
Fluchten waren eher ungewöhnlich. Führe nun seit einigen Jahren eine K95 in 308 Win und darin
das Los HT 140 grs. (bleifreier Teilzerleger) mit bestem Ergebnis, Stücke liegen am Anschuß oder
nach wenigen Schritten.
 
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