Präzisionsbüchse für Stand & Revier

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#1
Ein freundliches Hallo in die Runde!
Als Sportschütze und angehender Jungjäger beschäftigt mich natürlich auch die Frage nach der "richtigen" Büchse.
Als Präzisions-Fan und Freund kleinerer und mittelständischer Unternehmen, würde ich nach Möglichkeit Mauser, Sauer, Blaser & Co. erst einmal ausklammern wollen.

Besonders Interessant finde ich z.B STL oder die Büchse vom Bixn Andy. -> Mein Frage also konkret: Hat jemand Erfahrungen mit den genannten (Preise, Lieferzeiten, im Revier...)??
Oder kann jemand Alternativen nennen?

In diesem Zusammenhang; Wären WSM Kaliber in D zum Universaleinsatz (70% Feld, 30" Wald) geeignet oder doch zu exotisch?

--
Danke, Michael
 
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#2
Wichtiger wäre welche Wildarten du hauptsächlich bejagst und auf was für Entfernungen. Bei mir hier mit ähnlicher Aufteilung Feld / Wald ist es so das Hauptwildart das Rehwild ist. Die Schußentfernungen liegen im Schnitt unter 100 Metern da wir hier eine kleinstrukturierte, hügelige und von Hecken durchzogene Landschaft haben.
Schwarzwild kommt auch vor aber am häufigsten werden Stücke um die 30 Kg gestreckt. Ich wäre mit .300 Winmag hier deutlich overdressed. Selbst meine .30-06 ist nicht das Gelbe vom Ei für Rehwild, mit einem guten Geschoß ist Sie aber trotzdem in Ordnung.
 
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#3
Wichtiger wäre welche Wildarten du hauptsächlich bejagst und auf was für Entfernungen. Bei mir hier mit ähnlicher Aufteilung Feld / Wald ist es so das Hauptwildart das Rehwild ist. Die Schußentfernungen liegen im Schnitt unter 100 Metern da wir hier eine kleinstrukturierte, hügelige und von Hecken durchzogene Landschaft haben.
Schwarzwild kommt auch vor aber am häufigsten werden Stücke um die 30 Kg gestreckt. Ich wäre mit .300 Winmag hier deutlich overdressed. Selbst meine .30-06 ist nicht das Gelbe vom Ei für Rehwild, mit einem guten Geschoß ist Sie aber trotzdem in Ordnung.
+1

1. Ist ein Kaliber dieser Leistungsgruppe für die speziellen jagdlichen Gegenenheiten zweckmäßig?
2. Mit schwereren und härteren Geschossen kannst du die Wirkung auf kurze Distanzen doch stark 'entschärfen' solange der Drall passt.
3. Als Wiederlader lässt es sich noch stärker an der V0 schrauben.
4. Bei schweren Geschossen und einem solchen Kaliber sollte die Waffe nicht zu leicht sein.
5. Die Munitionskosten für den Stand sind sicherlich deutlich über einer 08/15 308.

WMH
 
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#4
Es geht hauptsächlich um Schwarzwild, danach Reh. Option auf RW.
Charakteristika der WSM sind bekannt, es geht mir mehr um die "Sozialverträglichkeit" solcher modernen Kaliber...

Vor allem aber würde ich gerne Meinungen zu den Waffen hören! :thumbup:
 
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#5
Eine Waffe vom Atzl täte mich auch reizen in .300WSM. Hatte das Kaliber in einem R8 Prof. Semi. Mit den richtigen Geschossen für Alles zu gebrauchen.
Wenn ich nicht so ein "Spielkind" wäre, hätte meine jetzige R8 Success auch wieder einen .300WSM Lauf bekommen.
 
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#6
Jungjäger + Wunsch nach regelmäßigem Präzisionsschießen + gleiche Waffe mit zur Jagd + alles dazu bezahlbar = .308 Win mit kurzem Semiweightlauf (20"/51cm).

Modellempfehlung: Howa 1500, Savage Precision Carbine, Remington 700 SPS Tactical.
 
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#7
Besten Dank für die bisherigen Antworten.

Kann jemand ggf etwas zur 7mm wsm sagen? RW tauglich?
 
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#10
Kann jemand ggf etwas zur 7mm wsm sagen? RW tauglich?
Eine Custom-Büchse in 7mm WSM ist natürlich eine verdammt potente Waffe für weite Entfernungen und europäisches Wild.
Aber für die Patrone ist man schon besser Wiederlader, die muss ja sowohl präzise schießen als auch das Geschoss für die jagdlichen Zwecke stimmen. Die Auswahl ist da bei der WSM-Reihe noch recht beschränkt.

Das Anforderungsprofil spricht wirklich sehr für eine .308 Win oder .30-06 Spr. Für Wiederlader wäre die .300WSM natürlich das Universaltalent.
 
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#12
Absolut, und ein erstklassig präzises Longrangekaliber. Lass Dir von Roedale oder Bixn Andy einen Repetierer bauen, mach eine 20MOA geneigte Pica + Leica 2,4-16x drauf und Du wirst garantiert nicht unzufrieden sein!
In diese Richtung tendiere ich auch... Ein Jahr Wartezeit ist natürlich hart :25:
 
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#14
Wartezeit 1 Jahr? Warum stellen die keinen ein? Rahmenbedingungen? Gutes Personal knapp? Wieso nutzen Unternehmer mit erstklassigem Ruf nicht die Chancen? Sind es vielleicht keine Chancen? Sind es sehr gute Fachleute aber eben keine doch keine Unternehmer?

Ach so, früher gab es auch Händler, die haben Absatzgarantien ausgesprochen, wenn der Hersteller gewisse Stückzahlen in definierter Zeit liefern konnte... Auweia, Deutschland!
 
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