Welches Pulver in .308Win für Geschossgewichte von 165/180gr

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#16
Also ich verwende bei der 308 meist N140,N150 oder auch R903. Alle samt zu gebrauchenund ohne große Rückstände. Hülsen alle meistens Norma oder RWS.
Jagdlich lade ich die 180 grs Vulkan und die läuft wirklich gut und mit ausreichender Leistung(zahl nicht greifbar).
 
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#18
Aus eigener Erfahrung kann ich das RS52 empfehlen.
Beschleunigt das ELD-X 178gr aus meiner CTR und 51cm Lauf auf 820m/s. Laut DEVA Buch und GRT sollte ich bei ca. 3.900 bar und ebenso viel Joule liegen.

[OT] (Vll. kann man das als separaten Thread abspalten?!?)
Wie sind deine Erfahrungen mit dem 178 grs ELD-X in .308? Hab' mir die dieses Geschoß (allerdings für 56cm-Lauf) schon gekauft, bin aber noch nicht zum Laden gekommen (hab' derzeit noch die "alte" Fabriksmuni - Geco Express - in Arbeit, die gerade peu à peu heiß entladen wird).
Ist die bei kurzen Distanzen auch so brutal?
 
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#19
habe das ELD-x 178 auch mal in der 308 Win mit 52cm Lauf genutzt. V3 Ca, 780m/s hat zwischen 30m und 100m auf Sau von 30kg bis 60kg prima funktioniert.
 
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#20
Kann auch nur positives über das Geschoss berichten. Entwertung vollkommen ok und Wirkung auf Rehwild und Sau (20-103kg) bei Entfernungen zwischen 30-100m auch Top. Bis auf eine Totflucht lag alles im Knall. (6 Sauen und 2 Stück Rehwild in diesem Jagdjahr, nur um die Erfahrung einordnen zu können)
 
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#21
Zuerst einmal vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge.

Also ich verwende bei der 308 meist N140,N150 oder auch R903. Alle samt zu gebrauchen und ohne große Rückstände. Hülsen alle meistens Norma oder RWS.
Jagdlich lade ich die 180 grs Vulkan und die läuft wirklich gut und mit ausreichender Leistung(zahl nicht greifbar).
Genau diesen Gedanken habe ich im Kopf. Bis dato habe ich in der .308Win auch das N140 verwendet, N150 war nicht so präzise.

Das PPC kenne ich aus der .30-06, die ich für einen Jagdkameraden lade, welcher damit äußerst zufrieden ist. In Bayern dürfen wir ja noch mit Blei jagen.

Ein Bekannter lässt bei RS-Waffen seine Patronen für eine MR308 laden, hier wird angeblich N203b verwendet. Leider ist der Kontakt durch das Schließen des Landlive-Forums abgerissen, so dass ich ihn nicht mehr bzgl. Mündungsfeuer fragen kann.

In Quickload eingeben und auif Brennschluss im Lauf achten. N130 -N140 sollte gehen
Da ich Quickload mein eigen nenne, habe ich das bereits getan, aber für die schwereren Geschosse (180gr) erscheint mir das N140 ein bisschen rasant, daher habe ich dann in QL mal etwas gespielt und bin dann eben auf die alternativen Pulver N203B, R903, CFE223 und RS52 gestossen.

Aus eigener Erfahrung kann ich das RS52 empfehlen.
Beschleunigt das ELD-X 178gr aus meiner CTR und 51cm Lauf auf 820m/s. Laut DEVA Buch und GRT sollte ich bei ca. 3.900 bar und ebenso viel Joule liegen.
@Gossko: Gibt es bei deiner Laborierung Mündungsfeuer? Wenn ja, wie stark ausgeprägt ist dieses dann?

Genau an so etwas bin ich letztlich hängen geblieben, vor allem da ich Original RS-Ladedaten für RS52 und 108gr Oryx habe. Da sollen um die 805m/s mit dem nämlichen Geschoß drin sein und lt. QL Brennschluss im Lauf!
Als Alternativgeschoss habe ich noch das Nosler Ballistic Tip 180gr im Auge, welches einen etwas besseren BC-Wert hat. Aber bei meinen Schussentfernungen von max. 250m spielt das eher eine untergeordnete Rolle.

Im angrenzenden Nachbarrevier ist vor 3 Wochen ein Keiler mit 125kg aufgebrochen gefallen, also diese Kaliber gibt es sehr wohl, wenn auch nicht jeden Tag. Daher liebäugle ich ja mit den 180gr-Geschossen.
 
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#22
In der .308 mit dem R903 durchweg gute Erfahrungen gemacht.
Dabei war auch das von Dir angedachte 165er Oryx und das Sako Hammerhead mit 180 grs.
Beide genannten Geschosse von der Wirkung her ein klare Empfehlung. (y)

Da das Hammerhead kein so spitzes Geschoss ist kann man u. U. etwas weiter raussetzen als mit anderen 180-Grainern. Eben kurz nachgesehen: Ich hatte beim 180er Hammerhead eine Setztiefe von 10,1 mm, beim 150er Nosler E-Tip sind es zum Vergleich 14,15 mm.
Wenn Du mit dem Pulver und den zwei Geschossen in Deine Tests einsteigst wirst was Brauchbares finden.
 
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#23
Laut QL soll Brennschluss im Lauf sein. Da ich aber einen SD verwende kann ich dir das nicht in Realität bestätigen. Bei dem ASE Utra Sl7i mach ich mir aber keine großen Sorgen, dass es zu Problemen kommt, falls dem nicht so sein sollte.
 
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#24
Genau diesen Gedanken habe ich im Kopf. Bis dato habe ich in der .308Win auch das N140 verwendet, N150 war nicht so präzise.

Also das N150 verwende ich ausschließlich für die Scheibe, ist mir einen ticken zu langsamm aber von der Präzision her ist es sehr gut. Das N140 in zusammenhang mit R903 verwende ich jagdlich, da ist mir aber fast das R903 zu schade für die 308. Damit stopfe ich eher 5,6x52 R oder 9,3x74 mit.
 
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#26
Im angrenzenden Nachbarrevier ist vor 3 Wochen ein Keiler mit 125kg aufgebrochen gefallen
Moin, also dafür brauchst du echt kein 180grains Geschoss. Das geht auch mit 130 und Ausschuss, wie ich vor einigen Wochen selbst erfahren habe.

Ladedaten stehen in der Datenbank.
130grains Ttsx, Ramshot TAC (Kugelpulver) aus Norma Hülse. Kommt mit etwa 920m/s aus dem 50cm Lauf, blitzt nicht, ist einfachst zu verarbeiten, brennt sauber und trifft auf den buchstäblichen Daumennagel.

Ich wüsste nicht wieso man sich ne 180grains Fullhouseladung antun sollte, zumal die schweren Murmeln eher progressives Pulver brauchen um auf Leistung gebracht zu werden, progressive Pulver brauchen lange Läufe, sonst blitzt es. Ist doch logisch oder? Wobei 56cm LL sind nicht gerade kurz.

Ansonsten dürfte Reloader 15 mehr als brauchbar für die .308win mit schweren Geschossen sein. Die neue Scharfschützen Patrone der US-Armee wird damit befeuert. Davor sitzt ein 175grains Matchking. Allerdings hat die eher 22Zoll. Auf Mündungsfeuer verzichten die aber gerne.

Viel Erfolg bei der Ladungsfindung.
 
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#28
Hej!
Ich lade für meine Tikka TAC A1 das 168gr Nosler BT mit 42,5g N540.
Erreiche damit mit dem 20" rund 795 m/s. Bei 43gr habe ich ebenso sehr präzise Ergebnisse...das ganze mit durchschnittlich 812 m/s
 
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#29
.., da bei mir häufig progressivere Pulver das Projektil besser und schneller auf Präzi bringen,
und auch mehr Energie generieren (sofern Platz in der Hülse ist), genieße ich es sehr, wenn keine 100% Abbrand gewährleistet sind, den SD vorzuschalten. Funktioniert.:)
 
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#30
Also: Ich schieße Sportlich das 44grain N150 mit einem 167grain HPBT aus meinem auf .308 geänderten K98k und aus meiner FR8.
Aus beiden Gewehren Jagdlich 44grain N150 mit einem 165Grain TTSX. Die Dinger haben aus beiden Waffen jeweil identische Treffpunktlagen.
Aus dem K98k machen beide ca 809m/s, aus dem FR8 beide 770m/s. V0-Streuungen sind minimal.

Nach über Zehntausend Schuß aus dem K98k (Sportlich) kann ich sagen, daß der Abbrand sehr wenig Verschmutzungen hinterlässt.

Ich denke, daß ein 165grain "wasauchimmergeschoß" mit dieser Ladung mit dem gleichen Resultat aus dem Rohr gehen wird.

Zur Präzision: Aus dem K98k war die beste Dreiergruppe auf 300m (!) 1,5 cm. Allerdings hat die Waffe einen Matchlauf und eine entsprechende Bettung.

Alle Angaben sind ohne Gewähr gemacht: Der Wiederlader muß selbst seine Ladungen verantworten.
 
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