Drilling - Eine Waffe zum verlieben!

Drilling: Weg damit oder Trennung unmöglich?

  • Drilling, die beste Waffe der Welt

    Abstimmungen: 279 69,9%
  • Drilling, ein komplexer Schießprügel aus längst vergangenen Zeiten

    Abstimmungen: 120 30,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    399
Mitglied seit
26 Jan 2020
Beiträge
961
Gefällt mir
1.208
Als bekennender Drilling-Fan (habe allerdings nur die "Billig-Plempen" von Sauer und aus Suhl) bin ich immer wieder über den "häßlichen Blaser D99" gestolpert. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir jetzt einen D99 Duo zugelegt und ihn mit einem 50er Schmidt und Bender Leuchtkreuz ausgerüstet. Ich hatte vor, ihn mit einem 50er Zeiss LK, zu bestücken, aber das S&B gefällt mir besser. Kaliber sind .30-06 Sprg/5,6x52R und 20/76. Nach inzwischen einigen Reviergängen mit Beute bin ich sehr sehr zufrieden. Auch das Aussehen stört mich eigentlich nicht, genausowenig wie das angeblich "enorme" Gewicht. Ich bin auch kein Wiederlader (wegen der 5,6x52R) und die Munitionspreise stören mich bei meiner Gesamtjahresschußleistung tatsächlich auch nicht. Fazit: "Häßlich" ist er in meinen Augen nicht, Schußleistung mehr als gut, handling sehr gut! Ich mag ihn! P1000371.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
6 Mrz 2017
Beiträge
1.041
Gefällt mir
1.597
Ich ehrlich gesagt auch nicht...
Dem reinen Schalenwildjäger ist er wohl zu schwer und hat zu wenig "Feuerkraft"...oder es liegt noch ein Trauma aus dem Jägerkurs vor...3 Läufe und nur 2 Abzüge :eek:
Warum sollte er "zu" schwer sein? Zu wenig Fuerkraft wenn man bis 3 x Kugelkaliber in allen möglichen Schattierungen haben kann. Man kann ihn auch als Doppelbüche mit Schrot ordern und das maximale Kaliber ist immerhin 9,3x74R. Wenn man ihn vielleicht nach Afrika mitnehmen wollte, wäre viellecht irgendetwas über 9,5 mm schön zu haben.... Aber in Europa?

Ich habe sogar einen Repetierer im Schrank in 6,5x55 der ist schwerer als der D99 ... Der D99 ist finde ich sehr kurz und trotz keiner Ahnung mehr als 57 cm LL mit das kürzeste was ich im Schrank habe .... Und ich tendiere sogar immer mehr dazu einfach ein paar Laufbündel dazu zu kaufen. Das Ding schießt besser als 3 - 4 Repetierer aus meinem Schrank. Das Ding funktioniert, daß es eine wahr Freude ist....
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
20 Okt 2004
Beiträge
2.128
Gefällt mir
138
Hallo Francisco,

was Blaser für ein D99 Laufbündel nimmt ist auch jenseits von Gut und Böse.

Da kommt man mit einem gebrauchten D99 ohne Glas fast besser hin.

Gruß aus der Eifel
 
Mitglied seit
6 Mrz 2017
Beiträge
1.041
Gefällt mir
1.597
Hallo Francisco,

was Blaser für ein D99 Laufbündel nimmt ist auch jenseits von Gut und Böse.

Da kommt man mit einem gebrauchten D99 ohne Glas fast besser hin.

Gruß aus der Eifel
Das stimmt, nur gibt es z.B. auf e-gun immer mal wieder (selten aber gerade derzeit der Fall) auch günstige Alternative. Der Listenpreise ist allerdings extrem hoch und ja, der Preis eines gebrauchten D99 und eines Laufbündels vom Händler sprich für das erstere. Tatsächhlich kann man sich aber gerade beim D99 so beliebig zusammenstellen wie bei keinem anderen Drilling auf dem Makt und nun fange ich glatt an zu "träumen" und stelle mir einen V21 vor ;-) (Vierling 2021)
 
Mitglied seit
18 Mrz 2004
Beiträge
4.305
Gefällt mir
670
Ein wirklich schönes Stück! Wenn Du jetzt noch (wegen der schönen Gravur möglichst hoch auflösende) Bilder von der Basküle von links, rechts und unten einstellen und uns noch verraten könntest was mit dem Schaft falsch war wäre ich vollends begeistert. Ist das ein Maßschaft? Sieht von der Form aus wie mein Standardschaft, nur wirkt der Pistolengriff schlanker. Welche Optik (en) hast Du drauf und welches Kugelkaliber hat er?
Die Fischhaut war mir zu grob. Ist kein Standardschaft.
Bilder mache ich mal bei Gelegenheit.
Aber eigentlich wollte ich hier nicht den Faden stören, indem ich meinen Drilling ausbreite ...
 
Mitglied seit
18 Mrz 2004
Beiträge
4.305
Gefällt mir
670
Hallo Francisco,
was Blaser für ein D99 Laufbündel nimmt ist auch jenseits von Gut und Böse.
Da kommt man mit einem gebrauchten D99 ohne Glas fast besser hin.
Ist bei Krieghoff auch nicht anders.
Objektiv betrachtet, hat Boris0815 recht: Ein Drilling Neukauf macht bei den aufgerufenen Preisen, wenn man auf das Geld achten muss oder will, einfach keinen Sinn. Im Gegenzug werden einem die Dinger gebraucht, ja fast schon hinterhergeschmissen.
 
Mitglied seit
16 Mai 2001
Beiträge
6.388
Gefällt mir
1.509
Objektiv betrachtet, hat Boris0815 recht: Ein Drilling Neukauf macht bei den aufgerufenen Preisen, wenn man auf das Geld achten muss oder will, einfach keinen Sinn. Im Gegenzug werden einem die Dinger gebraucht, ja fast schon hinterhergeschmissen.
Noch weniger Sinn als der plumpe Kauf einer vorhandenen Neuwaffe macht nach meiner Wahrnehmung die Bestellung einer extra anzufertigenden Waffe. Ich habe es im Bekanntenkreis mehrfach erlebt, dass das Resultat nach extrem langer Warterei und der Überweisung einens großen Haufen Geldes nach Suhl oder Ferlach die Erwartungen des Bestellers nicht erfüllte. In einem Fall hatte der Doppelbüchsdrilling mit besonders massivem System einfach keine Balance und war zu schwer, in einem anderen Fall hatte sich der Besteller die Abzugswiderstände des Seitenschloss-Büchsdrillings (für über 100 K!!!) anders vorgestellt als es technisch umsetzbar war und ich hätte noch ein paar ähnliche Geschichten auf Lager.

Sowas passiert einem bei einer vorhandenen Neuwaffe schon mal nicht, die muss man ja nicht kaufen wenn sie nicht gefällt. Außerdem ist bei der extra bestellten Waffe der Wertverlust in der Regel nochmal höher als bei einer Luxus-Stangenwaffe. Ich schätze, dass man 60-70% des gezahlten Betrages sofort bei Lieferung abschreiben kann und das würde ich auch dann psychisch nicht verkraften wenn ich 10 Mio € cash auf dem Konto hätte.

Beim Optima ist es so, dass Doppelbüchsdrillinge gebraucht öfter auf den Markt kommen als Standarddrillinge. Ich erinnere mich konkret nur an einen einzigen Standardoptima 20, der vor ca. 2 Jahren mal versteigert wurde. Der brachte mit 56er Glas nur etwas über 3.200 €. Ich Esel habe ihn damals nicht gekauft, weil er einen gekürzten Schaft hatte und ich davon ausgegangen bin, dass kurzfristig schon wieder einer auftaucht, den ich genau so billig bekomme.
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
8.639
Gefällt mir
6.523
...in einem anderen Fall hatte sich der Besteller die Abzugswiderstände des Seitenschloss-Büchsdrillings (für über 100 K!!!) anders vorgestellt als es technisch umsetzbar war...
Schätze mal der Besteller (und evtl. auch der Erbauer) des Büchsdrillings hatten da mehr Wert auf die "Außenseite" der Schloßbleche (also sprich: Gravur) gelegt, als auf die nicht sichtbare Innenseite (sprich Schloßtechnik).
Leider ein recht häufiges Problem, da Protzsucht und techn. Verständnis seltenst Hand in Hand gehen.
Bei einer Seitenschloßwaffe in der Preisklasse (wobei ich da auch zu 100% auf deiner Seite stehe, was den direkten Wertverlust solcher Neuwaffenfertigungen betrifft), würde ich ohne zu Überlegen eher auf´s Nimrod-Seitenschloß (bei einer dreiläufigen Kipplaufwaffe dann auch zu drei Nimrod-Seitenschlosse) und dafür dann eine dezente Randstich- allenfalls Bukettgravur auf buntgehärteten Schloßbleche setzen, als auf das (vom "großen Namen" her) bekanntere H&H-Seitenschloß, dessen äußere Schloßbleche dafür mit tiefgestochenen Tier- und Ornamentreliefs oder gar noch mit Edelmetalleinlagen, versehen sind und das mittlere Schloß lediglich ein einfaches Blitzschloß darstellt. Halt aufgrund der techn. realisierbaren, viel geringeren Abzugsgewichte des Nimrod-Seitenschlosses, auch des dritten für den unteren Lauf.
 
Mitglied seit
16 Mai 2001
Beiträge
6.388
Gefällt mir
1.509
Schätze mal der Besteller (und evtl. auch der Erbauer) des Büchsdrillings hatten da mehr Wert auf die "Außenseite" der Schloßbleche (also sprich: Gravur) gelegt, als auf die nicht sichtbare Innenseite (sprich Schloßtechnik).
Leider ein recht häufiges Problem, da Protzsucht und techn. Verständnis seltenst Hand in Hand gehen.
Nein, die Waffe hatte drei Seitenschlosse (darum ging es ja grade) und der Besteller hatte auch das notwendige technische Verständnis. Zudem war der Erbauer des Bockdrillings der Ferlacher Büchsenmacher, der vielen als der beste gilt. Mehr sage ich dazu aber hier nicht mehr, dafür ist das hier der falsche Ort.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16 Mai 2001
Beiträge
6.388
Gefällt mir
1.509
Erwähnen möchte ich noch, dass ich durchaus vergleichen kann, da ich auch einen klassischen Heym 37 mit echten Seiteschlossen besessen habe ...
Was hast du denn beim Verkauf dafür erlöst? Ein Jagdfreund von mir hat so einen vermutlich aus den 1980ern mit blanken Seitenplatten, dem üblichen 2,5-10x52 Zeiss auf SEM und wie gewöhnlich in 7x65R und nicht verfrickeltem schaft, den er los werden will und ich soll ihm jetzt sagen, was er dafür bekommt . Der hier: https://www.egun.de/market/item.php?id=8745992 stand schon oft drin, also ist die Preisvorstellung des Verkäufers wohl unrealistisch.
 
Mitglied seit
2 Jun 2017
Beiträge
183
Gefällt mir
146
Ist die Basküle beim Heym Mod. 37 aus Alu oder aus Stahl?
Den Bildern des obigen nach zu urteilen hätte ich gesagt Alu, aber ich kann mich täuschen.
 
Oben