Feldhasen 2020

Anzeige
Mitglied seit
22 Nov 2015
Beiträge
1.897
Gefällt mir
3.423
#1
Obwohl wir im Herbst 2019 das erste Mal seit einige Jahren wieder die Hasen etwas bejagt haben, scheint der Bestand mehr als stabil zu sein.
Wenn ich mit der WBK in der Nacht umschaue sehe ich Hasen zu genüge. Leider fällt mir das Zählen aufgrund der Topographie und den stehenden Zwischenfrüchten etwas schwer, aber wir werden es im Laufe dieser Woche mal probieren.

Nachwuchs ist offenbar auch schon da, weil ich heute beim Düngerstreuen auf einem Rapsfeld den ersten Junghasen gesehen habe. Gut faustgroß, aber sehr mobil und im Raps (der in 37 cm Reihenabstand steht) auch schon relativ gut geschützt vor Feinden aus der Luft.
Leider war ich etwas zu träge, um den Burschen mit dem Handy zu erwischen, aber gefreut hat es mich trotzdem
 
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
8.996
Gefällt mir
14.120
#2
Wir warten noch mit dem Zählen. Sind schon weniger geworden, wir haben ja auch bewusst gejagt, damit nicht noch eine Seuche reinkommt und alles war für die Katz. Kaninchen ist auch gut, ich füttere in den Hecken derzeit Zuckerrüben, damit sie nicht auf die Saaten gehen. Der Uhu ist überall.
 
Mitglied seit
1 Nov 2013
Beiträge
1.890
Gefällt mir
2.361
#3
Obwohl wir im Herbst 2019 das erste Mal seit einige Jahren wieder die Hasen etwas bejagt haben, scheint der Bestand mehr als stabil zu sein.
Wenn ich mit der WBK in der Nacht umschaue sehe ich Hasen zu genüge. Leider fällt mir das Zählen aufgrund der Topographie und den stehenden Zwischenfrüchten etwas schwer, aber wir werden es im Laufe dieser Woche mal probieren.

Nachwuchs ist offenbar auch schon da, weil ich heute beim Düngerstreuen auf einem Rapsfeld den ersten Junghasen gesehen habe. Gut faustgroß, aber sehr mobil und im Raps (der in 37 cm Reihenabstand steht) auch schon relativ gut geschützt vor Feinden aus der Luft.
Leider war ich etwas zu träge, um den Burschen mit dem Handy zu erwischen, aber gefreut hat es mich trotzdem


Ich bin ja nun auch viel nachts im Feld mit WBK unterwegs und aktuell sehe ich auch sehr, sehr viele Hasen; zählen werden wir aber erst ab Ende März bis Anfang April (machen wir von der Vegetationsentwicklung abhängig).
Füchse sehe ich auch noch (da ginge noch was) und den Uhu (Horst va 1 km entfernt) haben wir seit einigen Jahren auch regelmäßig mit am Tisch, was mich aber sehr erfreut, da die Begegnungen mit diesem fantastischen Riesenvogel nachts (WBK sei Dank) immer ein Highlight für mich bedeutet.
2 Junghasen hat einer unserer LW auch schon vor 9 Tagen gemeldet; von diesem Satz bleiben aber leider zumeist nicht all zu viele übrig.
Grundsätzlich ist der erste Satz einer Häsin ab Mitte Februar nichts ungewöhnliches,
die ersten beiden Sätze ab Mitte Februar bis Anfang April sind aber durch die zeitgleich anstehenden mechanischen Bodenbearbeitungen (im Biobereich noch höher) und der geringeren Vegetationsdichte mit einem höheren Motrtalitätrisiko behaftet.
Insgesamt ist aber zumindest bei uns die Tendenz erfreulicherweise seit einigen Jahren eindeutig positiv; wir liegen bei steigender Tendenz bei den Frühjahrszählungen mittlerweile bei etwa 40 Hasen auf 100 Hektar.
Für unsere Region ein guter und überdurchschnittlicher Wert!

Gruß

Prinzengesicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
2 Apr 2019
Beiträge
189
Gefällt mir
765
#4
Wir zählen auch erst später, aber trotz der vielen Jagden letzten Herbst sind unfassbar viele Hasen auf den Feldern nachts. Mal schauen ob wir wieder bei dem Besatz vom Vorjahr sind, die ersten Junghasen wurden auch schon gefunden.

Lg und WMH
 
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
8.996
Gefällt mir
14.120
#6
Deckung? Ja wenn ich in unserem Revier die Hecken nach den KULAP-Richtlinien pflege, dann habe ich vermutlich nur einen Bruchteil der Hasen. Wohin soll der Hase in den ausgekehrten Hecken flüchten?
Was hat denn der ganze Firlefanz an Programmen -ausgedacht von Theoretikern - bisher gebracht?
Ich bin froh dass ich unsere UNB und die Landwirte davon überzeugen konnte, die Hecken so wie im Faden Reviergestaltung im Niederwildrevier zu pflegen.
 
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
1.200
Gefällt mir
2.469
#7
Wir waren letzte Woche mal los zum zählen. Sind bei 7 Stück auf 100ha gelandet. Hätte mir schon mehr erhofft.
Es ließ sich aber auch recht schlecht zählen.
Bis auf 2 Bioflächen ist der Weizen schon etwa 40cm hoch und den haben wir auf 70% der Zählfläche, da muss Meister Lampe schon den Kopf oben haben.
20200305_171202.jpg
Beim Raps und der Zwischenfrucht ist's ähnlich.
20200305_171444.jpg
Naja aber 30 wären es trotzdem nicht geworden, da fehlen uns noch ein paar Jahre. 🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
2 Apr 2019
Beiträge
189
Gefällt mir
765
#10
Bei uns fiel die gemeinsame Zählung aufgrund der Ausgangsbeschränkungen aus, jetzt wird von einem Mitjäger mit Wärmebild ein Revierteil nach dem anderen gezählt. Derweil siehts nicht schlecht aus, auch sieht man sie jetzt momentan sehr zahlreich tagsüber.
IMG_20200330_162137.jpg

Gehört zwar nicht hier hinein, habe aber heute alleine 6 Rebhuhnpaare in dem von mir betreuten Revierteil gesehen (ca. 320 ha)
Sieht hier also auch ganz gut aus derweil, für ein Foto waren sie aber alle zu schnell🙄

Lg und WMH
 
Mitglied seit
1 Nov 2013
Beiträge
1.890
Gefällt mir
2.361
#14
Bei uns ist da nichts vorgegeben :cool:.

Hatte wohl Dein „da ginge noch was“ falsch interpretiert...


Vielleicht nicht so ganz!?!
Wir werden in Hessen demnächst, wenn die entsprechende Änderung umgesetzt und im Staatsanzeiger des Landes veröffentlicht wurde, auch wieder die Möglichkeit bekommen Jungfüchse ohne Schonzeiten zu bejagen, meiner Meinung nach eine sinnvolle Entscheidung des Ministeriums, obwohl ihnen und ihrem Klientel diese Kröte so gar nicht schmeckte!:p
Insofern hat sich die Salami-Taktik des Jagdverbandes in diesem Fall erst einmal als erfolgreich erwiesen; umso mehr ärgert dies die entsprechenden Gegner, welche sich politisch in erster Linie durch die grüne Fraktion vertreten sehen.

Gruß

Prinzengesicht
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben