Hundeführerwaffe .308 Win vs .338 Federal vs. .358 Winchester

Ruger M77 Hundeführerwaffe

  • im vorhandenen Kaliber .308 Win nutzen

    Abstimmungen: 91 85,0%
  • oder Laufwechsel auf .338 Federal

    Abstimmungen: 8 7,5%
  • oder Laufwechsel auf .358 Winchester

    Abstimmungen: 8 7,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    107
Mitglied seit
31 Mrz 2011
Beiträge
4.388
Gefällt mir
1.579
#91
Frankonia als Importeur bietet leider die Jaki Dämpfer nicht mit Spigot Gewinde an (der Hersteller schon).
 
G

Gelöschtes Mitglied 26188

Guest
#93
Dann hast Du noch nicht viel gehört!
Einer der 3 erfolgreichsten HS der letzten Jahre war mit 8 Jahren stocktaub!
Der Fangschuss ist für die Hundeohren ein Riesenproblem!
Ist das "viel" wenn "einer" der drei (bekanntermaßen) erfolgreichsten HS nach acht Jahren taub wurde? Nicht nur der Fangschuss sondern JEDER Schuß, der in unmittelbarer Nähe eines Hundes abgegeben wird, ist ein Riesenproblem, weil das Hundegehör empfindlich ist.
 
Mitglied seit
20 Dez 2000
Beiträge
16.730
Gefällt mir
43.930
#94
Da man einen Hund schwerlich einen Gehörschutz aufsetzten kann ist das SD das Mittel
der Wahl, auch für den Schützen.

In Niedersachsen, scheint es Innenminister Pistorius auch erwischt zu haben,
könnte sein, das er taub ist, denn davon hat er noch nichts gehört.
Er sträubt sich wohl gegen die Leisemacher....:mad:

Remy
 
Mitglied seit
4 Feb 2009
Beiträge
8.540
Gefällt mir
3.556
#96
...nur so nahe und oft direkt über den Kopf des Hundes wird sonst kaum mal ein Schuss abgegeben!
 
S

scaver

Guest
#98
ich weiss nicht was ich früher falsch gemacht habe, aber bei jeder 2. Nachsuche, der ich aktiv beigewohnt habe, hätte ich den SD bzw. das Gewinde geschrottet. Alleine Ohrstöpsel hab ich reingemacht, wenn noch Zeit war. Meist war keine Zeit. War immer erleichtert, wenn am Ende eine Totsuche heraus kam. Bis zum Ende war aber immer viel Astwerk im Weg. Habe für .308 gestimmt, weil 7x57 Stutzen und 9.3x62 nicht angeboten wurde.
sca
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mitglied seit
31 Aug 2009
Beiträge
5.759
Gefällt mir
3.194
#99
.. es liegt an jedem HF selbst, wieviel er seinem Hundl zumutet. Es gilt sicher auch hier, dass die Dosis das Gift macht.
Gibt 2 Möglichkeiten, man läßt das ernsthafte Jagen mit Hund sein oder man setzt seinen Hund auf der Jagd ein! Ich kenne viele Hunde die mit zunehmenden Alter taub geworden sind.
 
G

Gelöschtes Mitglied 26188

Guest
Gibt 2 Möglichkeiten, man läßt das ernsthafte Jagen mit Hund sein oder man setzt seinen Hund auf der Jagd ein! Ich kenne viele Hunde die mit zunehmenden Alter taub geworden sind.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ein Jäger ausgeprägt sein kann. Er ist ein Rabauke und sieht in seinem Hund ein reines Arbeitsgerät oder er ist ein zivilisierter Mensch. Von der Zivilisiertheit hängt es ab, was ich meinem Tier in welcher Ausprägung bzw. Intensität zumute. Aber das müssen wir nicht weiter vertiefen.
 
Mitglied seit
25 Aug 2006
Beiträge
4.861
Gefällt mir
1.086
Also ich kenne viele Hunde die nie einen Schuss gehört haben aber auch vermutlich taub sind.;)
Unsere DD haben viel unter der Flinte gejagt und ab und an gab es auch einen Fangschuss in der Nähe des Hundes. Haben sie und der Schütze ohne Schäden überlebt. Den Hund brauche ist zum arbeiten, nach der Arbeit ist Familie angesagt. Daran wird er auch gemessen.
Die SD Lösung die jetzt angeboten wird ist aber zu begrüßen. Ein komplett SD Lauf oder over barrel wird der nächste Repetierer werden. Bei der Flinte geht nur slb und da ist das ganze recht lang. Kp wie das Schwung Verhalten ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
1.999
Gefällt mir
5.427
Nachsuchen = es ist regelmässig bei jedem Einsatz davon auszugehen, dass neben dem Hund geschossen wird.

Durchgehen, darum geht es hier ja = die Ausnahme, dass neben dem Hund geschossen wird.
Viele ganz schlaue Theoretiker meinen ja sowieso hier verböte sich der Schuss ganz und gar, was genauso ein Blödsinn ist, wie die Idee mit dem Schalli auf einer Durchgehwaffe.

Wer ernsthaft ins Dicke muss, behindert sich auf gefährliche Weise mit einer Waffe mit aufgeschraubten, fragilen Zusatzzentimetern.

Beide Jagden auf denen ich am Wochenende war ( Pfälzer Wald und Odenwald), hätte ein Schalli (oder die Verschraubung oder beides) nicht überlebt, man hätte im Worst Case Szenario festgestellt, dass das Ding, das als Lebensversicherung für einen selbst oder die Hunde taugen soll, zum Alteisen gehört.
Wenn man im Geäst, welches auch immer, hängenbleibt, gibt man Vollgas und arbeitet sich durch. Gegen den Widerstand. Wo genau man überall grad hängt, ist meistens sowieso nicht eruierbar.
Durch den Gewehrriemen am Laufende eines kurzen Laufs ist es eher selten bis nie, dass man an dieser Stelle hängt.
Steht der Lauf, mit oder ohne Dämpfer, über den Riemenhalter raus, bleibst an jedem zweiten Ast, Brombeerranken etc damit hängen (um genau das zu verhindern, sind die Riemenhalter ja oben am Laufende befestigt, bei Durchgehwaffen). D.h. es kommt etliche Male ordentlich Druck von aussen auf den Dämpfer und damit auf die Verschraubung.
Ein Riemenhalter am Schalli, also 10cm weiter oben, nützt genau gar nichts, weil die Waffe dadurch viel weiter nach unten hängt und daher beim Laufen hinter dem Rücken übelst behindert und einem ruckzuck zu Fall bringt, wenn der Fuss dran hängen bleibt.
Und zu allem Überfluss findet ein Bail in der Regel nicht im lichten Hochwald oder auf dem Spazierweg statt.
 
Mitglied seit
11 Mrz 2013
Beiträge
736
Gefällt mir
284
...nur so nahe und oft direkt über den Kopf des Hundes wird sonst kaum mal ein Schuss abgegeben!
Wenn der Hund bei der Krähenjagd im Blind liegt, teilweise bei der Entenjagd, bei der Jagd im Feld...und das sind meist paar Schuss mehr.
Flinten mögen weniger Spitzendruck entwickeln, aber das ist sicherlich immer noch im deutlich ungesunden Bereich. SD für Flinten sind nicht wirklich usus.
 
Mitglied seit
20 Mai 2018
Beiträge
2.889
Gefällt mir
5.482
Wenn der Hund bei der Krähenjagd im Blind liegt, teilweise bei der Entenjagd, bei der Jagd im Feld...und das sind meist paar Schuss mehr.
Flinten mögen weniger Spitzendruck entwickeln, aber das ist sicherlich immer noch im deutlich ungesunden Bereich. SD für Flinten sind nicht wirklich usus.
Dabei liegt der Hund aber immer hinter der Mündung
 
Mitglied seit
18 Mrz 2017
Beiträge
2.898
Gefällt mir
3.578
.. es liegt an jedem HF selbst, wieviel er seinem Hundl zumutet. Es gilt sicher auch hier, dass die Dosis das Gift macht.
Nein, das ist gar nicht sicher. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Du bist schlichtweg falsch informiert.

Ein einziges Ereignis reicht aus das Gehör zu zerstören bzw nachhaltig zu schädigen. Das sage nicht ich, sondern der HNO der mich aufgrund eines Knalltraumas behandelt hat. Das kann man zudem überall nachlesen.

Aber ja, es liegt am HF was er seinem Hundl zumutet. Schade fürs Hundl wenn der HF ahnungslos ist.

Oh und als Info für alle interessierten. Ein festgeschraubter Schalli ist kein fragiles Bauteil. Zudem kann man die auch erst unmittelbar vor dem Schuss aufschrauben oder man holt sich einen mit Schnellverschluss, da dauert das Ganze dann keine 3 Sekunden, sondern 0,5Sekunden. Wenn es ganz ganz schnell gehen muss kann man aber auch ohne schießen. Ich glaube einige hier sind etwas Fantasielos oder schon ein wenig festgefahren.

Und noch ne kleine Info für diejenigen die glauben eine Flinte sei ähnlich "laut" wie eine Büchse.

- Flinte 12/70 (Munition RWS Trap spec.) eo [dB] = 137
- Büchse irgendwas um die 162dB

Da ist der Schalldruck (und darauf kommt es an) dann mal eben mehr als 10x stärker. Das sind, gerade in diesen gefährlichen Bereichen, Welten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben