Maisjagd Halbautomat .338 - Rechtsfrage

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#1
Hallo,

ich bin bei der Suche nach dem richtigen Halbautomaten für die Maisjagd auf eine interessante Aussage gestoßen.
Laut dieser soll es nicht erlaubt sein, eine .338 Lapua Magnum als Halbautomat zu erwerben, da dieses Kaliber unter das Kriegswaffenrecht fällt.
Diese Ausnahme soll es nur für die .338 Lapua Magnum und die .50 BMG geben, habe selber leider dazu aber sonst nichts gefunden.

Hat jemand von euch das schon einmal gehört und wenn ja, an was liegt das? Gibt es eine Energiebegrenzung oder ähnliches für Halbautomaten?

Mir ist klar, dass kein Mensch mit einer .50 BMG zur Jagd geht, ich selbst finde es nicht Waidgerecht aber der juristische Grund würde mich einfach mal interessieren.

Kennt diesen jemand von euch?

Vielen Dank für eure Hilfe bei meiner Blödsinnsfrage.

Waidmannheil

Grimbart
 
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#4
Die Hinterlandgefährdung mit einer derartigen Flak nochmal zu potenzieren halte ich für wenig sinnvoll.
 
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#6
Das macht gar nichts, dann lass dir die Büchse halt in 338 Norma Magnum bauen... ;)
 
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#7
Die Hinterlandgefährdung mit einer derartigen Flak nochmal zu potenzieren halte ich für wenig sinnvoll.
Was das angeht, sehe ich es auch so!
Wobei ich mir sicher bin, dass es keinen so großen Unterschied macht ob das Groß oder Mittelkaliber einen versehentlich erwischt! Die Folgen werden in beiden Fällen übel sein............ hoffen wir mal das es einen nie selbst erwischt, egal in welcher Hinsicht!
 
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#9
Der Thread gehört eigentlich in den Bereich Waffenrecht.
M.W. ist die Albert-Arms in .338 LaMa tatsächlich als Kriegswaffe eingestuft.
Dafür gibt es scheinbar keinen Feststellungsbescheid des BKA.


WaiHei
 
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#10
Das rechtlich relevante ist primär die Einstufung als Kriegswaffe, die eine wie auch immer geartete zivile Nutzung unmöglich macht. Das Kaliber ist in diesem Fall wumpe. Theoretisch kann man mit einem Repetierer in .50 BMG / .338 Lapua etc... auf Jagd gehen. Theoretisch kann man allerdings auch einen Mops zur jagdlichen Brauchbarkeitsprüfung anmelden...
 
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#11
Ach was, mit nem Halb-Automaten in den o.g. Kaliber lassen sich schnell hintereinander hochpräzise Schüsse abgeben.
In der Tat!:
DWJ hat gesagt.:
Fünf Schuss in 9,78 s, 69 mm Streukreisdurchmesser. Diese Eckdaten hören sich erst einmal nicht besonders beeindruckend an. Wenn man aber bedenkt, dass dieses Schussbild mit einer Waffe im Kaliber .338 Lapua Magnum auf 300 m geschossen wurde, ist dies doch sehr beeindruckend.
@Grimbart3006
Meinst Du wirklich, dass die .338 LaMa das richtige Kaliber für die Maisjagd wäre?
Nicht doch besser ein etwas größeres Kaliber (man will ja zumindest etwas Energie-Reserve haben).
Bei Flinten soll die Waffe ungefähr das hundertfache der Vorlage wiegen (also bei 32 g Schrot etwa 3,2 Kg).
Überträgt man das Prinzip auf die Maisjagd, dann sollte man auf eine 50Kg-Sau schon ein 50g-Geschoss einsetzen - also unter der .50 BMG würde ich da nicht anfangen. Vielleicht doch besser die russische 14,5x114 ...
Im Ernst:
Die ALR338 wiegt mit Optik satte 8 Kg (und kostet auch 8K€), das ist für die Bewegungsjagd "ein bisschen" schwer (wenn man nicht Schwarzenegger heißt).
Das Kaliber liegt auch sehr deutlich im Overkill-Bereich.
Wenn's schon "etwas mehr" sein soll, warum dann nicht einfach 9,3x62 o. .300 WinMag?


WaiHei
 
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#12
Ich hab mich mal eine zeitlang mit obiger Frage beschäftigt, auch aus Neugierde. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass es ein solches Verbot im Waffengesetz nicht gibt.

Aber: Jeder am Markt befindliche Halbautomat in diesen Kalibern wird vom BKA als Kriegswaffe eingestuft.
 
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#13
@JMB

Fünf Schuss in 9,78 s, 69 mm Streukreisdurchmesser. Diese Eckdaten hören sich erst einmal nicht besonders beeindruckend an. Wenn man aber bedenkt, dass dieses Schussbild mit einer Waffe im Kaliber .338 Lapua Magnum auf 300 m geschossen wurde, ist dies doch sehr beeindruckend.

Aber nicht freihand auf einer Drückjagd, das meinte ich mit meinem Post, denn es war von Maisjagden die Rede. ;)

Remy
 
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