Messer schärfen für Anfänger

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Die positiven Punkte sind wesentlich weniger als die negativen.
Du hast das verlinkt, beschwere dich nicht.
 
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Mit der ringelei soll das jeder halten wie er will.

...

Beim aus der Deckle schlagen benutzt du ein Gekrösemesser?
Merkwürdig.
Das ist weniger merkwürdig,

als vielmehr praktisch. Wenn man mit dem Gekrösemesser die Längsschnitte an der Innenseite der Keulen/Läufe zum Auftrennen der Decke setzt, vermeidet man es mit Sicherheit, in das Fleisch zu schneiden und die Keulen-/Vorderhachsen-/Schaufelmuskulatur bleibt immer unversehrt für‘s Eintüten.

Einfach mal versuchen, statt die Weisheiten von vor 40 Jahren darzubieten. Die enthalten nämlich nicht die Zahl der Übungsteile, die Dein Metzgermeister zerschnitten hat, bevor er Meister wurde. Oder ist er anno dunnemals vom Himmel gefallen?

Gruß,

Mbogo
 
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Die positiven Punkte sind wesentlich weniger als die negativen.
Du hast das verlinkt, beschwere dich nicht.
Sie sind die entscheidenden,

nach denen die Benotung vergeben wurde. Und die ist gut. Ich beschwere mich auch nicht, ich verwahre mich nur gegen den Unfug, den Du hier absonderst.

Mbogo
 
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Ein Gekrösemesser setzen Profis ein, weil sie im Akkord arbeiten.
Auf der Jagd braucht das kein Mensch, nur etwas Übung.
 
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Ein Gekrösemesser setzen Profis ein, weil sie im Akkord arbeiten.
Auf der Jagd braucht das kein Mensch, nur etwas Übung.
Und was spricht, trotz Übung, gegen den Einsatz eines Gekrösemessers?
Nichts! Außer natürlich wieder deine beschränkte Sicht auf Dinge.

Ja und auch zum aus der Decke schlagen kann man ein Gekrösemesser verwenden. Jeder wie er will.
 
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Zum Thema: Zum Schärfen habe ich (fast) alles durch (getestet) was möglich ist.
- Banksteine, DMT´s etc. für gute Messer wenn man Zeit und Muße hat.
- etwas geführter (gerade für Anfänger) sind die Spyderco oder Lanksy´s dieser Welt.
- Kann eine Tormek T8 mein eigen nennen, Grundwinkel anschleifen etc.
- Wetzstähle richten i.d.R. den Grat wieder auf, zwischendurch ganz gut bei den entsprechenden Messern.
- Die ganzen V-Sharper für die Tasche erzeugen auch eine (rauhe) Grundschärfe, Behelf in Outdoorsituationen bei günstigen Messern, würde ich sagen.
- Eine Worksharp bringt schnell Grundschärfe an Messer wenn man sich an die Anleitung hält.
Aus meiner Sicht nix für sehr gute Messer, aber gut für Gebrauchsmesser, gerade auch mal die üblichen Metzgermesser deren Stahl sowas auch eher verzeiht(Wärme).
- Abziehen mit der Papierscheibe (Paperwheel, bzw. MDF-Scheibe mit Polierpaste).. das ist oft schnell und einfach und bringt Rasiermesserschärfe in kurzer Zeit ohne die Klinge zu verhunzen. Voraussetzung, der Schleifwinkel passt schon und grob ist der letzte Schliff noch in Ordnung.
Topkombi für mich: Tormek mit Paperwheel.

Also Anfänger mit günstigen Messern und wenig Zeit&Geld: Worksharp, wer was lernen will dann Banksteine oder Lanksy & Co.

Wissenschaftlich kann man sicherlich noch mehr machen. Dadurch gewinnt man aber nix fühlbares weder beim Aufbrechen noch beim Zerwirken. Es geht dann nix schneller. Manche Schärfe hält sich ggf. etwas länger etc.
Es ist sogar so das gewisse Messer mit grober Körnung geschliffen manche Dinge besser schneiden wie mit 20000er Belgischem Brocken durchgenudelt. (Nenne das mal Brotmesser Effekt, ist auch schon mehrfach nachgewiesen worden).
 
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Und was spricht, trotz Übung, gegen den Einsatz eines Gekrösemessers?
Nichts! Außer natürlich wieder deine beschränkte Sicht auf Dinge.

Ja und auch zum aus der Decke schlagen kann man ein Gekrösemesser verwenden. Jeder wie er will.

Ein Mitjäger hat uns das aus der Decke schlagen mit dem Gekrösemesser beim kalten Reh vorgeführt und ich habe es dann auch selbst ausprobiert. Waren alle baff, wie schnell das damit ging. Einfach Klinge quasi vom Steiss aus eingefädelt und der Wirbelsäule entlang raufgezogen. Die Decke ist dann zweigeteilt und die Spannung ist raus. Die Deckenhälften dann einfach runterziehen. Da ist kaum mehr ein Schnitt nötig.
Besitze selbst kein Gekrösemesser. Werd mir aber noch eins zulegen.
Ich glaub auf YouTube gibt's dazu auch ein Video. Muss mal suchen.
 
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Ein Gekrösemesser setzen Profis ein, weil sie im Akkord arbeiten.
Auf der Jagd braucht das kein Mensch, nur etwas Übung.
Kannst Du es nicht einfach mal für Dich akzeptieren, dass es Menschen mit anderer Meinung gibt und damit gut fahren? DU definierst definitiv nicht den Maßstab und gehst einem mit so Aussagen einfach nur tierisch auf den Sack!

Und zum Thema Profis und Akkord: Profi bin ich mit Sicherheit nicht, aber wenn ich 5 Rehe in 4 Stunden komplett küchenfertig in die Einzelteile zerlege so dass kein Knochen und keine Sehne mehr dran ist und dazu alles vakuumiert vor mir liegt schein ich doch kein kompletter langsamer Amateur zu sein.

Und nochmal extra für Dich: Gerade der Profi, der nicht täglich mit dem Messer arbeitet sollte sich so viele Unterstützungen wie möglich zu Nutze machen. Und wer nicht jeden Tag zigfach eine Messerspitze an einem aufgeblähten Pansen vorbei führt, tut sich mit einen günstigen Gekrömesser definitiv leichter. Und man tut sich auch leichter, wie hier auch schon von wem anders geschrieben, den Schnitt an der Decke vom Knöchel zur Mitte zwischen den Keulen zu setzen.

Und auch nochmal zum Thema Ringeln: Für mich persönlich ist der ganz klare Vorteile, dass ich dadurch beim Zerlegen der Stücke bzw. dem Auslösen der Keulen wesentlich schneller bin und dazu habe ich keine trockenen Stellen die ich wegschneiden muss. Dabei geht es mir weniger um die paar Gramm Fleisch sondern viel mehr um die Optik.
 
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...
Ich glaub auf YouTube gibt's dazu auch ein Video. Muss mal suchen.
Ja, bitte. (y)
Hört sich interessant an.

Kannst Du es nicht einfach mal für Dich akzeptieren, dass es Menschen mit anderer Meinung gibt und damit gut fahren? DU definierst definitiv nicht den Maßstab und gehst einem mit so Aussagen einfach nur tierisch auf den Sack!
Ich muss mir meine ignorierten Beiträge nicht anzeigen lassen um zu wissen um was es geht.
Blend ihn doch einfach aus. Man muss es nicht verstehen oder nachvollziehen können - aber solche Beiträge wie Deine bewirken nichts außer ihn noch zu bestätigen.
 
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Beim Aufbrechen den Dick Rapid Steel Hyper Drill und beim Zerwirken den (zum "schruppen" aber eher selten) oder (und das ist der normale beim zerwirken) den Rapid Steel polish von Dick.
...
Von den Dick Rapid Steel gibt es die Modelle "Action", "Hyper Drill" und "polish".
Besteht der Unterschied in der Körnung und braucht man alle drei? Falls ja, in welcher Reihenfolge und kann man an einem Grundgerät die unterschiedlichen Schärfstäbe auswechseln oder muß man auch drei Geräte kaufen?
 
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Ein Mitjäger hat uns das aus der Decke schlagen mit dem Gekrösemesser beim kalten Reh vorgeführt und ich habe es dann auch selbst ausprobiert. Waren alle baff, wie schnell das damit ging. Einfach Klinge quasi vom Steiss aus eingefädelt und der Wirbelsäule entlang raufgezogen. Die Decke ist dann zweigeteilt und die Spannung ist raus. Die Deckenhälften dann einfach runterziehen. Da ist kaum mehr ein Schnitt nötig.
Besitze selbst kein Gekrösemesser. Werd mir aber noch eins zulegen.
Ich glaub auf YouTube gibt's dazu auch ein Video. Muss mal suchen.
Insbesondere das Halbieren der Decke an der Wirbelsäule ist ein super Tipp, den mir letztens ein älterer Jäger gesteckt hat. Dann hat man zwei Hälften, die man unabhängig bearbeiten kann.
 
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Von den Dick Rapid Steel gibt es die Modelle "Action", "Hyper Drill" und "polish".
Besteht der Unterschied in der Körnung und braucht man alle drei? Falls ja, in welcher Reihenfolge und kann man an einem Grundgerät die unterschiedlichen Schärfstäbe auswechseln oder muß man auch drei Geräte kaufen?

Rapid Action ist für stumpfe Messer um diese "in Richtung" zu bringen (ich nenne es mal schruppen/ Materialabtrag am höchsten).
Hyper Drill zum glätten (ich nenne es mal schlichten)
Polish zum polieren (Rasiermesserschärfe)

Brauch man alle drei?
Meiner Meinung nach nicht.

Den Rapid haben wir beim Aufbrechen (nach der DJ, wo mehrere Stücke "verarbeitet" werden )am Aufbrechgalgen montiert.
Damit werden die Messer zwischen drin "bei Laune" gehalten, sobald sie nachlassen.

Den Polish verwenden wir in der Küche und beim Zerwirken.

Den Action nehme ich sonst nicht.
Das Schruppen übernimmt bei mir andere Schärfutensilien (Blankstein, Diamantschärfer, Wetzstahl,....) je nach Messer.

Die Stäbe bekommt man einzeln.
Ob die aber alle Sorten in das gleiche Grundgerät passen weiß ich nicht.
Habe die bis dato noch nicht tauschen müssen.
Und auch noch nicht untereinander gewechselt.

ICH würde mir auch eher zwei Geräte holen und nicht immer tauschen wollen.
Denn dann wäre das ja unterm Strich auch keine schnelle Schärfoption mehr, wenn ich jedesmal die Stäbe tauschen würde.
Es geht ja da drum, schnell mal wieder ein scharfes Messer zu bekommen um weiterarbeiten zu können und das mit möglichst null Fehlerquote.
Das bekommt man auch fast genau so schnell mit einem Stahl hin (wobei bei den Dick Rapid ein Zug beide Seiten schärft und nicht nur eine wie beim Wetzstahl).
Allerdings hat man beim Wetzstahl auch immer sehr leicht einen Winkelfehler drin.
Das muß man üben.
(by the way: Leute die Sushi Meister werden wollen, lernen ein Jahr lang nur, wie man Messer richtig schärft).

Grundschliff ist was anderes.
Der sollte vorher vernünftig gemacht werden.

But only my 2 Cent.
 
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