Pulsar FN455 oder Nivex NVD 156

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#1
Hallo Kollegen,

ich interessiere mich für ein Vorsatzgerät. (Beauftragung geklärt)
Nun habe ich mal diese beiden verglichen.
Das Pulsar wird ja so langsam lieferbar und Nivex liegt in den meisten Shops auf Lager.

Hat jemand praktische Erfahrung mit einem der beiden o.g. Geräte?
Zumindest auf dem Papier hat das neue Pulsar in allen Belangen die Nase vorn, obwohl es auch noch 500€ günstiger als das Nivex ist.

Sensor:
Pulsar vs Nivex
CMOS 1280x720 vs CCD 768x582

Display:
Pulsar vs Nivex
AMOLED 1746x1000 vs OLED 1024x768

Eingebauter IR Strahler:
Pulsar vs Nivex
940nm vs 850nm

Software:
Pulsar vs Nivex
Streaming, Aufnahme, Updates über Streamvision vs
Aufnahme lediglich über das große Akkupack

Preis:
Pulsar vs Nivex
1.400,- vs 2.000,-
(beide ohne Adapter)

Ich bin nun absolut kein Spezialist auf dem Gebiet der Sensor- und Displaytechnik.
Aber was ich bisher rauslesen konnte ist dass bei Sensoren CMOS der CCD Technik überlegen ist und dass auch AMOLED fortschrittlicher als OLED Displays sind.
Was den Strahler betrifft ist natürlich Geschmackssache. 940nm soll wildsicher sein aber auch weniger Leistungsfähig als 850nm. Könnte man aber sowieso tauschen.

Ausserdem arbeitet das Pulsar mit den standardmäßigen Pulsar Akku-Packs. Das ist natürlich praktisch wenn man bereits eine Pulsar WBK hat. Beim Nivex müsste man die Powerbank von Electrooptics kaufen und diese mit 18650er Akkus füttern.

Nun frage ich mich wie das Pulsar-Gerät, zumindest nach meinem Kenntnisstand und auf dem Papier, das bessere _und_ günstigere Gerät sein kann?
Steckt der Teufel hier im Detail?
Lasse mich gerne belehren.

Mit bestem Gruß / Waidmannsheil
 
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#3
Nimm das FN455. Pulsar hat viele Jahre Erfahrung wie man Nachtsichttechnik baut. Mit Kinderkrankheiten ist nicht zu rechnen, deren Produkte funktionieren.

Es hat einen guten Grund dass das FN155 sehr stark nachgefragt war und noch immer ist - mit langen Wartelisten und Kunden die freiwillig über Listenpreis bezahlen (wo gibts das bei einem Consumer Produkt sonst?), und es hat ebenso einen guten Grund dass ein Nivex auf Lager liegt.

Das Nivex gibt es nur, weil Pulsar lange die starke Nachfrage nicht bedienen konnte und so ein potentieller Mitbewerber versucht hatte etwas vom Kuchen zu bekommen.
 
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#4
Nimm das FN455. Pulsar hat viele Jahre Erfahrung wie man Nachtsichttechnik baut. Mit Kinderkrankheiten ist nicht zu rechnen, deren Produkte funktionieren.

Es hat einen guten Grund dass das FN155 sehr stark nachgefragt war und noch immer ist - mit langen Wartelisten und Kunden die freiwillig über Listenpreis bezahlen (wo gibts das bei einem Consumer Produkt sonst?), und es hat ebenso einen guten Grund dass ein Nivex auf Lager liegt.

Das Nivex gibt es nur, weil Pulsar lange die starke Nachfrage nicht bedienen konnte und so ein potentieller Mitbewerber versucht hatte etwas vom Kuchen zu bekommen.
Ich komme da immer durcheinander.
FN455 ist das welches keine zusätzliche Vergrößerung liefert wenn man es auf das ZF baut. F455 war das welches immer 5x liefert. Oder wo war nochmal der Unterschied zwischen FN455 und F455?
 
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#5
FN: Lieferung mit abnehmbarem Okular, so dass auch als „stand alone“ nutzbar.

F: Lieferung ohne abnehmbares Okular, so dass nur mit Tageslicht Optik nutzbar.

Ansonsten sind die Geräte identisch. Was du mit Vergrößerung meinst war der Unterschied zwischen F(N) 135 und F(N) 155.
 
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#6
Hallo,

ich finde das FN455 ebenfalls sehr interessant.

Da ich oft auf Auslandsjagden bin würde mich aber interessieren ob - da es sich um ein digitales Gerät handelt -

1) ein Einschießen erforderlich ist?

2) die Wiederholgenauigkeit gegeben ist - also kann ich das Gerät ab- und anmontieren ohne erneut einzuschießen?

3) Welche Vergrößerung kann ich an meinem ZF einstellen bei noch brauchbarer Bildqualität?

Finde dazu nichts auf der Pulsar Homepage.

Gruß

B.
 
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#8
Ich habe das FN455 seit ein paar Wochen.

Getestet habe ich es im praktischen Einsatz: Fuchs, Sau, ...

Es funktioniert.

Mein größtes Ärgernis ist, dass man beim Zielfernrohr (Swarovski Z6i 2-12/50) sehr genau und zentriert rein schauen muss um das gewünschte Ergebnis zu haben.

Auch verliert man das Gefühl wo man hingeschossen hat - nicht bezüglich dem Tier, sondern der Umgebung - die Anschußstelle ist damit meist schwer zu finden.

Es gibt keine Treffpunktverlagerung.

Ich habe dazu eine Helion XP 38 Wärmebildkamera und das ganze ergibt aufgrund der gleichen Akkus ein gutes Set.

Karli
 
G

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Guest
#9
Mein größtes Ärgernis ist, dass man beim Zielfernrohr (Swarovski Z6i 2-12/50) sehr genau und zentriert rein schauen muss um das gewünschte Ergebnis zu haben.
Das hat aber nichts mit dem Pulsar zu tun und wäre bei jedem anderen Produkt genau so. Das Problem liegt in der sehr engen eyebox des Z6i.
 
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#10
Nivex... Vom Bild um einiges besser. Hatte den direkten Vergleich. Den Laser beim FN455 kannste so entsorgen im Gegensatz zum alten FN155 Laser.
 
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#11
bei mir funktioniert der Laser einwandfrei - wieso entsorgen?
auch die Tiere haben kein Problem damit - aufgrund des Lasers ist mir noch nichts abgesprungen

Karli
 
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#12
Schade finde ich nur dass sich der Strahler nicht fokussieren lässt. Die Bildqualität des FN455 ist sehr gut, vom Gewicht war ich etwas überrascht.
 
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#13
Wir haben das Pulsar ein wenig in freier Wildbahn getestet.

Der Baum im Zentrum ist ca. 130m entfernt, die Nacht war klar, 3 Tage nach Neumond.
Zuerst wird der eingebaute IR Strahler durch alle drei Stufen geschaltet, danach kommt ein Laserluchs 850 ProII zum Einsatz.

Video:
https://videobin.org/+13ms/19gh.html

Da sich der eingebaute IR Strahler nicht fokussieren lässt, kann es unter Umständen zu unerwünschten Blendwirkungen kommen, das passier beim Laserluchs nicht.
Der Eingebaute IR Strahler reicht aber locker bis 100m im Feld.
Das Bild ist in der Realität noch etwa besser/schärfer.
 
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#14
Ich muss sagen, dafür, dass der eingebaute Strahler das gesamte Bild ausleuchtet und nicht nur einen verhältnismäßig kleinen Kreis fokussiert anstrahlt, macht er seine Sache gar nicht schlecht.
Ist die etwas geringere Bildschärfe bei den Bildern mit original IR Lampe auf die Fokussierung der Pulsaroptik zurückzuführen oder wurde hier nichts verändert?
 
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