Zustand deutscher Wälder so schlimm wie seit 200 Jahren nicht mehr

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Also wenn man die alten Jagdbücher - meist von passionierten Förstern geschrieben - liest, dann gab es vor 100 Jahren auch schon große Ausfälle in den Wäldern, Nonnenfraß und Forleulen-Kalamitäten. Oder große Schneebruch-Katstrophen, wo verspäteter Schneefall im Frühjahr ganze Wälder flach legte.
Wer erinnert sich noch an die großen Windwürfe in Niedersachsen in den 70er Jahren ? Da mussten Waldarbeiter aus Schweden geholt werden, um das ganze Sturmholz weg zu bekommen. Oder die sehr heißen Sommer Mitte der 70er Jahren, die uns zusammen mit dem sauren Regen die Diskussion um das Waldsterben und letztendlich die Grünen beschert haben.

Wald ist nun mal nicht für die Ewigkeit gemacht.

Bei uns in der Gegend hat allerdings die Flurbereinigung dazu geführt, dass es viele sehr tiefe Vorfluter gibt, die das Wasser sehr schnell abführen. Auf sandigen Böden haben die Bauern inzwischen überall Beregnungsanlagen, was es früher in dem Ausmaß noch nicht gab. Frisst alles Grundwasser.

Oder besonders schlimm bei uns die Salzgewinnung. Die legt komplette Eichenwälder trocken. Aber verssucht mal als kleiner Waldbesitzer gegen die SWG zu klagen - wo du ein Gutachten vorlegst, machen die 15.
 
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Ihr Förster dreht und windet Euch ohne das ihr eine Lösung habt und das seit mehreren hundert Jahren ihr treibt immer neue Sauen durchs Dorf die verantwortlich sind Hauptsache keine merkt das Ihr das Problem seit.
 
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Wo dEi Sonne tief steht, werfen auch Zwergerl große Schatten.
(y)(y)ja da wirkt ein Förster schon mal größer als eine 100 jährige Fichte.
das ist an sich nicht schlimm aber am Ende glaubt der Förster daran und nimmt das gesehene als seine Realität.
Auch das ist an sich noch nicht wirklich schlimm wenn da nicht der Böse Klimawandel, die Borkenkäfer und das alles vernichtende Schalenwild währe. Gelle:p:geek::geek::geek: Aber so einen Förster erschüttert nichts schließlich ist Er ja nicht schuld
 
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Förster ist eigentlich ein adequierter begriff Holzplantagen Gärtner währe passender
oder halt Baumschullehrer
 
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(y)(y)ja, da wirkt ein Förster schon mal größer als eine 100 jährige Fichte.
Das ist an sich nicht schlimm aber am Ende glaubt der Förster daran und nimmt das Gesehene als Realität.
Der Ausführende vor Ort, also der hier angesprochene Kreis von Revierleitern, steht zwar auf der untersten Stufe der Forsthierarchie, hat aber eine starke Führung hinter sich, der er bedingungslos loyal ist. Da gibt es nur ganz wenige Abweichler. Die haben sich aber eine gewisse Unabhängigkeit geschaffen und sind tw. wirtschaftlich sehr erfolgreich in ihrem Tun. Beide Gruppierungen sind durch Ausbildung (Studium) und Berufserfahrung daran gewöhnt ihren Alleinstellungsglauben als Herrschaftswissen zu verinnerlichen und ungehemmt und, wenig gestört von Dritten, konsequenzenlos auszuleben.
 
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Vorsicht, da hat er nämlich Recht. ;)

"Evapotranspiration" wird gerne auch dann genommen, wenn man nicht zwischen Evaporation, Transpiration und Interzeption unterscheiden kann, z.B. weil man oberhalb der Vegetationsschicht misst.

@hubät:
Das Schlüsselwort ist "Wissen", das geht vielen hier leider komplett ab und mit denen über Waldbau zu diskutieren ist so, als würde der Herzchirurg mit jemandem Details der OP diskutieren sollen, der gerade mal einen halbseitigen Bericht über sowas in der "Apothekenumschau" gelesen hat.
 
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Ich wäre sehr gerne dabei, habe aber auf die Schnelle mal bei Google-Maps geschaut und festgestellt, dass das 6 h einfache Fahrtstrecke bedeuten würde. Das erscheint mir dann doch sehr aufwendig.

Vielleicht gibt es ja einen der anwesenden Förster, der so etwas in NRW oder speziell auch in Nordhessen anbieten würde. Soweit es nicht die Drückjagd-Saison trifft würde ich mich da gerne anschließen.


grosso
In Balve gibt es einen super Forstbetrieb mit über hundert Baumarten- so in etwa meine ich- da kann man auch mittelalte Bestände von Arten sehen, die derzeit als Ersatz propagiert werden, die aber sonst keiner hat. Total interessant.
 
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@hubät:
Das Schlüsselwort ist "Wissen", das geht vielen hier leider komplett ab und mit denen über Waldbau zu diskutieren ist so, als würde der Herzchirurg mit jemandem Details der OP diskutieren sollen, der gerade mal einen halbseitigen Bericht über sowas in der "Apothekenumschau" gelesen hat.
Illuminatigruppierungen!
 
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