"Blei in der Jagd: Ende des millionenfachen Vogelsterbens?"

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#76
ich sach´s ja, wer keine richtigen Gründe findet...
Erstens ist schlampiges Zitieren schlampiges Zitieren. Das haue ich dem Sir so umdie Ohren wie Kollegen oder Studis. Zweitens lese ich kein popul#rwissenschaftliches Buch, wenn ich Zugang zu den Primärquellen habe. DARAUS holt man sich die Gründe, die Du haben willst. Aber da die hier ja im gefühlt 100sten Faden zum Thema wieder nur ignoriert werden (z.B. der Unterschied zwischen Tier- und Umweltschutz oder auch der zwischen Individual- und Populationsebene) diskutiere ich sowas nicht mehr hier im Forum.
 
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#77
Erstens ist schlampiges Zitieren schlampiges Zitieren. Das haue ich dem Sir so umdie Ohren wie Kollegen oder Studis. Zweitens lese ich kein popul#rwissenschaftliches Buch, wenn ich Zugang zu den Primärquellen habe. DARAUS holt man sich die Gründe, die Du haben willst. Aber da die hier ja im gefühlt 100sten Faden zum Thema wieder nur ignoriert werden (z.B. der Unterschied zwischen Tier- und Umweltschutz oder auch der zwischen Individual- und Populationsebene) diskutiere ich sowas nicht mehr hier im Forum.
Wir schreiben hier in einem Diskussionsforum und sitzen nicht in irgendeiner wissenschaftlichen Vorlesung; wenn Du Dir zu erhaben dünkst, auf diesem Niveau mitzutun, im gegebenen Fall die genannte Quelle rauszusuchen und die dort genannten, falsch oder nicht genannten Grundlagen en detail zu widerlegen, dann solltest Du Dir grundsätzlich überlegen, ob Du Dich hier im richtigen Umfeld bewegst.
Und wenn verschiedene Diskutanten Deine Gründe ignorieren, so kann das auch daran liegen, dass sie entweder nicht stichhaltig sind - oder der Präsentierende sie nicht angemessen transportieren kann!
 
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#78
When large amounts of lead are rapidly absorbed,illness and death can be sudden, and birds may die in appar-ently good physical condition (Gill and Langelier, 1994).

Wo werden denn große Mengen an Blei resorbiert??
Wenn eine mit mit einem Schrot getroffene Ente eingeht, dann doch nicht daran dass das ein Bleischrot war.
Er geht an Wundbrand, Blutverlust, Sepsis oder sonst was ein.
Und wenn ein "Raptor" diese Ente samt dem einen Bleischrot frisst, dann wird er weder kank noch stirbt er daran.
Warum gibt es keine wissenschaftlichen Tests zu diesem Thema??
Klar - weil dann rauskommen würde, dass alles eine Behauptung ohne jeden nachprüfbaren Beweis ist.
Schon mal einen blinden Raptor oder Ente gefunden??
Oder eine Taube die zu viel Bleschrot als Grit aufgenommen hatte,.??
 
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#84
Wir schreiben hier in einem Diskussionsforum und sitzen nicht in irgendeiner wissenschaftlichen Vorlesung; wenn Du Dir zu erhaben dünkst, auf diesem Niveau mitzutun, im gegebenen Fall die genannte Quelle rauszusuchen und die dort genannten, falsch oder nicht genannten Grundlagen en detail zu widerlegen, dann solltest Du Dir grundsätzlich überlegen, ob Du Dich hier im richtigen Umfeld bewegst.
Den Suter haben wir vor vielen Jahren schon diskutiert, das ganze Thema hier ebenso und warum soll ich das immer wieder wiederkäuen?

Und wenn verschiedene Diskutanten Deine Gründe ignorieren, so kann das auch daran liegen, dass sie entweder nicht stichhaltig sind - oder der Präsentierende sie nicht angemessen transportieren kann!
Oder an Lernresistenz, Unfähigkeit und Ignoranz.

Ich habe sehr oft ausführlich bestimmte Sachen hier dargelegt und auch erklärt, warum die permanente Leugnung gewisser Sachverhalte durch bestimmte Kreise der Jägerschaft uns allen diesbezüglich auf die Füße fällt. Bei wem das immer noch nicht angekommen ist, dem ist nicht zu helfen und da investiere ich keine große Zeit mehr rein. Blei ist schädlich für Wasservögel und für Greife, manche Landvögel nehmen das auch auf und absorbieren es - PUNKT. Darüber zu diskutieren ist sinnlos, weil der wichtigere Aspekt der populationsökologische ist. Der wurde bisher grob vernachlässigt weil der Fokus immer wieder auf dieses "es kann nicht sein was nicht sein darf" gelenkt wurde und damit einfach nur Ressourcen verplempert worden sind. Diese Debatte ist von gestern und inzwischen komplett irrelevant.
 
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#85
Klar - so kann man das auch sehen. Trump lässt grüßen.
Ich jage jetzt 62 Jahre, habe viel Wildfleisch gegesen, das mit Bleischrot oder Bleikern-Mantelgeschossen erlegt wurde, unzählige Geschosse beim Wiederladen anderen Bleispitze in den Fingern, als Jugendlicher zig-Tausende von Diablos in Händen und im Mund gehabt, später tausende von Blei-KK verschossen. Mehrfach mich auf Blei testen lassen, wo nix gefunden wurde.
Wenn sich Blei im Körper wo ablagern würde, dann in den Knochen, werde sicher nicht verbrannt, sondern komme auf den recyling-Hof

Habe auch keinen einzeigen Vogel tot gefunden, der Blei gefressen hatte.
Nochmal - es gibt keinen wissenschaftlichen "Feldversuch" der die Bleierei belegt.
Sicher können sich Tier und Menschen an Blei vergiften, aber in total anderem Zusammenhang.
Dieser Unterschied macht die Debatte aus.
 
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#86
@Granite hat weiter vorne einen Review von Fisher et al. aufgeführt, der alleine schon Deine These von dem fehlenden "Feldversuch" widerlegt. Deine Ignoranz, sowas zur Kenntnis zu nehmen und lieber statt z.B. medizinischer Studien auf "deine Blutwerte" zu verweisen, macht eine Debatte unmöglich weil Du nämlich vielleicht einfach ein Glückspilz bist, aber in jedem Fall nicht das Maß aller Dinge.
 
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#88
@Sir Henry
Mein Vater hat auch immer gesagt, ihm schadet das Rauchen nicht und er ist top fit... bis er mit 68 in der Blüte seines Lebens in 4 Wochen jämmerlich an Lungenkrebs verstarb... und wenn er das Rad zurück hätte drehe können, er hätte es. In den 4 Nächten im Krankenhaus, in denen er noch reden konnte.....

Empirische Erhebung mit Losgrösse 1 sind halt statistisch etwas problematisch ;-)

Und haben wir immer so gemacht und ist doch gut so war auch das Motto derer, die Mehl auf die Brandwunde streuen.

Oder der Dachdecker, der sich weigerte, Schutzkleidung beim Asbestabbruch anzuziehen. Als dann der Gutachter fragte, ob er verstorbene kenne, die nicht vom Dach gefallen sind und was die Ursachen ihres Todes waren, dauerte es kurze Zeit und dann war Ruhe...

Ich lasse jetzt Alkohol, Strahlung, andere Gifte wie DDT etc weg, - sonst wird es zu lang .


Peter
 
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#89
Ernst gemeinte Frage: damit stimmst Du Implizit der These zu, dass Geschossblei nicht oder kaum gesundheitsgefährdend für Menschen ist?
Ich kann nur für mich sprechen.
Zu dem Thema wurde hier schon zu genüge auf das BfR verwiesen und einige Mediziner unter uns auf diverse Studien.
Aber ernst gemeinte Antwort: Darum geht es bei dem Thema Bleischrot so gut wie gar nicht.
Hier geht es um das Thema Vögel (speziell Wasservögel) und Bleischrot.
Da ist die Studienlage eindeutig.
Mit den Verlinkungen und Querverlinkungen von @Granite kommt man auf mindestens 250 Studien die die toxische Relevanz von Bleischrot belegen.
Dem gegenüber steht ein einzelner "Bleiignorant" der seit Jahren gebetsmühlenartig immer dasselbe Falsche schreibt und nicht in der Lage ist den Tellerrand seiner eigenen "Erfahrungen" zu überwinden geschweige denn die Problematik zu verstehen.

Diese mangelnde Fähigkeit zur Differenzierung macht die Jägerschaft zu dem was sie schon seit Jahren in Teilbereichen ist- nämlich ein nicht kompetenter Gesprächspartner bei Themen die sie eigentlich "besetzen" müssten (Wolf,Blei,Munition etc.)

Und so werden eben Entscheidungen ohne "Hinzunahme" der Jägerschaft getroffen, was man
wenn man das hier so liest durchaus nachvollziehen kann.
 
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#90
Ernst gemeinte Frage: damit stimmst Du Implizit der These zu, dass Geschossblei nicht oder kaum gesundheitsgefährdend für Menschen ist?
Ernst gemeinte Antwort: Nein, das tut er nicht.

Über die Giftigkeit von Blei für unseren Organismus gibt es keinen Zweifel und zur gesundheitlichen Belastung durch Aufnahme von Blei mit der Nahrung hat ein Forist mit Beruf Radiologe! schon vor Jahren dutzende internationale Studien hier im Forum verlinkt, die eine eindeutige Gefährdung zumindest für disponierte Personengruppen belegen. Dafür sind Blutwerte nur nach akuter Aufnahme aussagekräftig. Gefährlicher sind Blei-Depots im Körper (Beethoven).

Nun kann ein uneinsichtiger Jäger das natürlich beharrlich ignorieren oder leugnen. Politiker dürfen das nicht.
 
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