Bleifrei 30-06 Zerleger

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Ich hatte lange Fluchtstrecken (bei gutem Treffersitz) schon mit Nosler Accubond, Norma Oryx, Nosler E-Tip, Barnes TTSX, ...

Sowas kommt einfach vor. Wärs anders müsste man nur Schießen lernen und bräuchte keine Hunde mehr. :rolleyes:
 
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Wenn bleifrei die selbe Wirkung wie verbleit hat, dann wäre das ein Argument. Aber dafür lange Fluchtstrecken in Kauf nehmen🤔
Es gibt schlechte bleifreie Geschosse genau wie es schlechte Bleigeschosse gibt. Wenn du mit der Wirkung eines Geschosses nicht zufrieden bist, probiere ein anderes. Mit bleifrei hat das nichts zu tun.
 
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Es gibt schlechte bleifreie Geschosse genau wie es schlechte Bleigeschosse gibt. Wenn du mit der Wirkung eines Geschosses nicht zufrieden bist, probiere ein anderes. Mit bleifrei hat das nichts zu tun.
Volle Zustimmung!
Ich nutze in der Creedmoor ein bleifreies Geschoss, mit dem ich deutlich vorsichtiger sein muss, als beispielsweise mit dem Accubond in 30-06
 
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16 Apr 2008
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🤔 das Rehwild das ich bisher erlegt habe mit ner einfachen SPCE, allerdings in 7x65R, lag immer im Knall. TPL hinters Blatt, aber halt nicht bleifrei.
MfG.
Tja.....ich weis nicht wieviele Rehe du mit dieser Konstellationen schon erlegt hast. Ich hab genügend mit solchen treffersitz kalibern und geschossbauformen schon nachsuchen und auch (sehr selten) noch abfangen dürfen. Fluchten bei kammertreffern gehen oft bis 30-40m gelegentlich bis 70 und manchmal auch bis 100 und selten ( aber es gibt sie) über 100m.
 
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Tja.....ich weis nicht wieviele Rehe du mit dieser Konstellationen schon erlegt hast.
Ein ,,Paar'' sind's schon, sogar mit der 7x57R TMR Geschoss, da war der Ausschuss Faustgroß. Jedenfall's habe ich mit der SPCE auf Rehwild gute Erfahrung in Bezug auf Präzision und Wirkung (Null Flucht) gemacht. Ob man diese Wirkung auch mit einem bleifreien Kupferdeformationsgeschoss hat🤔. Mir geht's in erster Linie darum, dass das Wild liegt und nicht erst nach zig Meter'n.
MfG.
 
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Hallo,
Es gibt GPA Sologne Geschoss in .308 mit 180Grain. Ist ein Bleifreies Teilzerleger
Ich habe GPA Geschosse für .323 über Reimer Johanssen gekauft.
LG
 
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Ansonsten werfe ich noch die Hasler Ariette in den Ring, wenn's auch kein Zerleger ist. Spezl ist - zusammen mit seinen Begehern- in allen Kalibern zu dem Geschoss gewechselt. Keine Haltepunkt- Veränderung war notwendig und die Wirkung ist vergleichbar zu den vorherigen Geschossen, Accubond beispielsweise. Ich weiß dabei von 270WSM, 308Win, 30-06 und 300WM als Kaliber

Fluchten kann und wird es immer geben, außer man schießt auf den "Computer". Mein persönliches Exterm ist eine Rehgais, 8*57IS und Norma Alaska auf etwa 60m. Mit zerfetztem Herz und Lunge großteils als Matsch gab es dennoch 300m ausgearbeitete Schweißfährte . . .
 
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Einfach die MJG von Sax und Ruhe ist.

Alternativ "bröselige" Evogreen oder Zero.

Alles schon genannt. Preis liegt eh immer über Blei.
 
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Ob man diese Wirkung auch mit einem bleifreien Kupferdeformationsgeschoss hat🤔.
Ja, hat man - gähn !
Vorurteile und Skepsis, neben Festhalten an "Bewährtem" (TM ??) lassen sich nicht ausrotten.
Dabei schießt wohl die Mehrzahl der Jäger aufgrund weitverbreitetem Schwarzwild heutzutage Mittelklasse-Kaliber (7er, 30er, 8er) , die alle auf das deutsche Rehwild wohl mehr als genug töten, wenn man vernünftig ins Leben trifft.

Ich schieße seit fast 10 Jahren in div. Kalibern Bleifreie (nur Deformatoren, sowie 1 Teilzerleger= HDB) - pro Jahr sinds einige dztd Stück Schalenwild auf Einzel- und Bewegungsjagd und ich habe nach dem Geschoßwechsel im Durchschnitt keine schlechtere Tötungswirkung und keinen verlängerten Fluchtweg beobachten können.
Zu keinem Zeitpunkt habe ich irgendwelchen Bleigeschossen nachgetrauert - hatte zuletzt nur gebondete Geschosse genutzt - sondern die im Regelfall geringere Wildbretentwertung hat mich u.a. bestätigt, dabei zu bleiben.
Ab und an entstehen evtl etwas weniger Pirschzeichen, als der berühmte Schweiß aus der Gießkanne für Sehbehinderte, aber das ist alles trefferabhängig.
Echte Nachsuchen, für die ich einen Hund (und ich hätte einen, ders kann) brauchte, fielen damit nicht eine an, die auf die Geschosswahl zurückzuführen waren.

Daher kann ich nur jedem Zweifler raten, schießt 1-3 Jagdjahre Eure Strecken je nach Umfang mit einem der gängigen Bleifreien und dann urteilt erst.
Wer aber nach beim 3. Reh wieder das Geschoß wechselt, weil das Stück 20 m weiter gelaufen ist, aufgrund eines mit den ersten beiden Stücken viell nicht ganz vergleichbaren Treffersitzes in der Kammer, der handelt praxisfremd und um Jagdpraxis gehts letzlich bei dem ganzen Gedöns um Patronen und Geschosse.
 
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ch habe nach dem Geschoßwechsel im Durchschnitt keine schlechtere Tötungswirkung und keinen verlängerten Fluchtweg beobachten können.
Kann ich für mich genau so bestätigen!

Zu keinem Zeitpunkt habe ich irgendwelchen Bleigeschossen nachgetrauert - hatte zuletzt nur gebondete Geschosse genutzt - sondern die im Regelfall geringere Wildbretentwertung hat mich u.a. bestätigt, dabei zu bleiben.
Kann ich auch für mich genau so bestätigen!

Und meine Abnehmer fürs Wildbret möchten mit bleifrei erlegtes Wildbret von mir kaufen.
 
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